Das Grummeln im Bauch

Einen grummelnden Bauch zu haben ist ein Zustand, der sich so schnell wie möglich in Luft auflösen soll. Meist helfen ein paar kleine Tipps, damit der Bauch sich wieder entspannt und man sich wieder rundum wohlfühlen kann. Wenn das Grummeln aber nicht verschwinden will, oder wirklich ernsthafte Symptome, wie zum Beispiel Durchfall, auftreten sollten, dann solltest du jedoch auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Woran erkennt man einen grummelnden Bauch?

Grummeln im Bauch wird durch einige Anzeichen gekennzeichnet. So werden Völlegefühl und Blähungen sehr oft von einer deutlich hörbaren Verdauung begleitet (wie die Verdauung bei uns funktioniert, kannst du übrigens hier nachlesen). Auch das Aufstoßen ist zumeist ein Symptom für das Bauchgrummeln. Dazu kommt auch oft noch ein Abfall der Leistungsfähigkeit, denn der Bauch beansprucht mehr Energie, als im Normalfall. Mit einem grummelnden Bauch kann man sich nicht gut fühlen. Wie kann man da am besten Abhilfe schaffen?


Zumeist ist das Essen schuld

In der letzten Zeit rückt die Laktoseunverträglichkeit immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Viele Menschen sind davon betroffen ohne das zu wissen. Die ersten Symptome sind meist ein unangenehmes Bauchgrummeln. Deshalb ist der Verzicht oder zumindest die Reduzierung von Kuhmilchprodukten häufig eine gute Idee, um dem grummelnden Bauch zu helfen. Aber auch hastiges essen kann zu Problemen führen. Es wird ganz einfach nicht schnell genug Speichel im Mund produziert um die Zersetzung der Nahrung anzukurbeln.

Probiere generell mehr entspannende Gewürze wie z.B. Kümmel in deine Gerichte mit einzubauen, wie es z.B. typisch für die indische Küche ist. Ist der Blähbauch schon da, hilft oftmals ein Anis-Fenchel-Kümmel Tee um den Magen wieder zu beruhigen.

Probleme bereiten vielen Menschen auch schwer verträglicher Kaffee und Hülsenfrüchte, die häufig Magenkrämpfe auslösen.

Getränke können den Bauch reizen

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, kohlensäurehaltige Getränke zu sich zu nehmen, ohne dass sie dabei Blähungen entwickeln. Dieses Grummeln sorgt zusätzlich dafür, dass man sich unwohl fühlt. Ähnliche Symptome können auch hefehaltige Lebensmittel wie Hefeweizen oder Brot auslösen, auch durch sie kann der Bauch nach Genuss dicker und dicker werden. Bauchgrummeln kann aber auch durch Alkohol ausgelöst werden, auf manche Menschen wirken alkoholische Getränke nicht anregend, sondern bauchreizend.

Stress und Frauenprobleme

Sehr oft ist Stress ein Auslöser für Bauchschmerzen. Wir alle kennen den Spruch, dass etwas auf den Magen schlägt. Das ist nicht unbedingt immer eine Binsenweisheit, denn Stress kann die komplizierten Prozesse der Verdauung enorm beeinflussen (hier findest du weitere Tipps für deine Verdauung). Wenn man ein aufregendes Leben führt, dann kann das auch den Bauch aufregen. Wenn das auf dich zutrifft, dann wäre es ratsam, wenn du dir mehr Pausen im Alltag gönnst. Jedoch schlägt nicht nur der alltägliche Stress auf den Bauch, bei Frauen kommt auch noch der monatliche Zyklus ins Spiel. Manche Frauen reagieren kurz vor der Periode oder beim Eisprung sehr empfindlich und mit Unterleibsschmerzen. Aber auch hier kann ein wenig mehr an Ruhe und Entspannung – z.B. durch ein Online-Fitnessstudio wie Gymondo – wirklich hilfreich sein.

Entspannung und Vorsicht

Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation können dem Bauch helfen, wieder in Einklang zu kommen. Aber auch Tai Chi, die chinesische Gymnastik, konnte auf diesem Gebiet bereits Erfolge erzielen. Alles, was den Körper entspannt, das tut auch dem Bauch gut. Zusätzlich sollte man jedoch darauf achten, was man isst. Ein Ernährungstagebuch kann in diesem Bereich sehr nützlich sein, denn so kann man schnell herausfinden, was man gegessen hat, als der Bauch sich wieder einmal bemerkbar gemacht hat. Grundsätzlich empfiehlt sich dauerhaft eine Ernährungsumstellung. Ideal sind einfache Konzepte wie z.b. Clean Eating.