Gesund essen in Frankreich

Essen, wie Gott in Frankreich

Franzosen zelebrieren ihr Essen, es ist Teil ihrer Lebensart und Kultur. Die französische Küche blickt auf eine lange Geschichte zurück und gilt noch heute als Wegbereiter der hochwertigen Kochkunst. Das Land ist berühmt für seine gehobene Küche, die Vielseitigkeit der Gerichte und die hohe Qualität der Speisen.

Typisch französische Gerichte – Genießen ohne Reue

Die Bouillabaisse ist eine französische Fischsuppe. Sie stammt ursprünglich aus der Provence und basiert auf verschiedenen Fischsorten, Gemüse und Kräutern. Dadurch wird die französische Spezialität zwar reichhaltig, aber nicht kalorienreich.

Mit ihrem Gemüse und dem mageren Fisch ist sie eine sehr gesunde Speise. Lediglich auf die traditionell dazu gereichte Knoblauchmayonnaise sollte verzichtet werden.
Auch das berühmte Ratatouille, das ebenfalls ursprünglich aus der provenzalischen Küche stammt, ist eine gesunde Mahlzeit. Mit Auberginen, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Knoblauch ist es ein leckerer Sattmacher, der Vitamine und Mineralstoffe liefert.


Die klassische Herzoginkartoffel ist eine Beilage, die aus Kartoffeln, Eiern, Salz und Pfeffer besteht, die anschließend gebacken wird. Zu einem gesunden Mahl kann diese französische Köstlichkeit kredenzt werden.


Bei der Rouille können bewusste Esser gerne zugreifen. Diese sämige Sauce wird gerne zu Fischgerichten serviert und besteht traditionell aus Knoblauch, roten Pfefferschoten, zerdrückten Kartoffeln sowie Fischbrühe. Vorsicht ist jedoch bei modernen Interpretationen der Rouille geboten, denn heute wird diese gerne auf Mayonnaisebasis hergestellt und ist damit sehr fettig.
Auch bei den Eintöpfen gibt es in Frankreich eine gesunde Auswahl leckerer Köstlichkeiten.

Das Pot-au-feu ist ein klassischer Eintopf aus Rindfleisch und verschiedenen Gemüsesorten, wie Möhren, Sellerie, Zwiebeln, Mairüben und Porree. Gewürzt wird der Eintopf lediglich mit Salz und Pfeffer sowie frischen Kräutern. Daraus entsteht ein gesunder Sattmacher.
In den Küstenregionen Frankreichs gibt es eine Vielzahl an leckeren und gesunden Fischgerichten, die mit viel Gemüse zubereitet werden.

No-Go’s der französischen Küche

Der südfranzösische Eintopf Cassoulet besteht aus Bohnen, Speck, Würstchen und Schweinefleisch, sodass eine reichhaltige, fettige Hauptmahlzeit entsteht. Bei einer gesunden Ernährung sollte vom Genuss des Klassikers Abstand genommen werden.
Vorsicht ist bei dem französischen Nationalgericht Coq au vin geboten. Die Grundlage dieser Speise ist ein fetter Hahn. Dieser wird heute meist durch ein ganzes Huhn ersetzt. Zusätzlich wird eine große Menge Wein sowie regionale Spirituosen in dem Klassiker verkocht. Mit ein wenig Würzgemüse und frischen Kräutern wird der Coq au vin zu einer reichhaltigen Hauptmahlzeit, die mit Weißbrot gegessen wird.
Auch die Quiche á la lorraine gehört mit Speck, Käse und Sauerrahm zu den No-Go’s gesunden Essens in Frankreich.

Auch Weißbrot, das typische französische Baguette, gehört nicht zu den gesunden Lebensmitteln der französischen Küche. Das stangenförmige Brot wird zu fast jeder Mahlzeit gereicht, basiert jedoch auf Weißmehl und sättigt aufgrund fehlender Ballaststoffe nur für kurze Zeit.
Das typisch französische Weihnachtsdessert Bûche de Noël gehört ebenfalls zu den absoluten No-Go’s. Der süße Kuchen besteht aus Biscuitboden und Schokoladenbuttercreme, die mit Marzipan, Baiser oder Zuckerdekorationen verziert wird. Der traditionelle Nachtisch ist eine absolute Kalorienbombe.