Wie kann man das Darmkrebsrisiko verringern?

Die Entstehung von Krebs wird durch viele Faktoren begünstigt. Je weniger der Körper dauerhaft schädlichen Einflüssen ausgesetzt ist, desto geringer ist das Erkrankungsrisiko für Krebs und auch alle anderen Krankheiten. Ist der Organismus ständig überlastet durch Fehlernährung, Giftstoffe und Stress, muss er täglich Höchstleistungen vollbringen. Der Körper wird immer geschwächter, die Entsorgung der Abfallprodukte, die Aufrechterhaltung des Immunsystems und der einzelnen Körperfunktionen immer schwieriger.

Jede Beeinträchtigung wirkt sich auch auf andere Systeme und Organe aus. So entsteht ein Kreislauf, in dem sich Krebszellen leicht vermehren können. Bei Darmkrebs sind besonders eine gesunde Ernährung, die optimale Funktion des Immunsystems und die psychische Ausgeglichenheit von großer Bedeutung.

Gesunde Ernährung

Um das Darmkrebsrisiko zu senken, ist die beste Vorbeugung, sich dauerhaft gesund zu ernähren. Wer nur biologisch angebaute Lebensmittel zu sich nimmt, reduziert damit die Belastung mit Giftstoffen, Antibiotika und gentechnisch veränderten Organismen auf ein Minimum.


Auch für Menschen mit Nahrungsmittelallergien sind solche Produkte besser verträglich. Je weniger verarbeitet und je frischer die Lebensmittel sind, desto gesundheitsfördernder sind sie. Gemüse und Obst der Saison, Produkte aus Vollkorngetreide, Kräuter, Nüsse, Samen, Honig, kalt gepresste Öle, stilles Mineralwasser und Kräutertees sollten 80 % der Ernährung ausmachen. In kleinen Mengen können Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte, vor allem von Schaf und Ziege, ergänzt werden.

Alles, was Zucker enthält, Weißmehlerzeugnisse, Kaffee, frittierte und gebratene Speisen, verarbeitete Produkte wie etwa Wurst, Fertiggerichte, Fast Food und Konserven sind zu vermeiden. Besonders Zucker ist schädlich, da sich Krebszellen von ihm ernähren. Weißmehl begünstigt Entzündungsprozesse im Körper. Fleisch und Wurst fordern vom Verdauungssystem Höchstleistungen, da der Nahrungsbrei bis zu 8 Stunden im Verdauungstrakt bleibt, zudem entstehen dabei Leichengifte. Ausreichend stilles Mineralwasser zu trinken verhindert Verstopfung und schwemmt Giftstoffe aus. Die überwiegend vegetarische Ernährung mit biologisch angebauten Lebensmitteln ist eine Entlastung für die Entgiftungs- und Verdauungsorgane und trägt so dazu bei, daß sie optimal funktionieren können. Außerdem vermeidet sie auch die Übersäuerung des Körpers, ein weiterer Faktor, der alle Arten von Krankheiten begünstigt. Ebenfalls beugt sie Übergewicht vor und fördert zudem die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Regelmäßige Fasttage, beispielsweise einmal wöchentlich in Form von Obst- oder Gemüsesuppentagen, sind ebenfalls hilfreich. Bestimmte Öle, Kräuter, Gemüse- und Obstsorten, etwa Schwarzkümmelöl (Lesetipp: Die Eigenschaften von Schwarzkümmelöl) und Aroniabeeren, enthalten Stoffe, die vor Darmkrebs schützen können und sollten häufig verzehrt werden.

Immunsystem stärken

Der größte Teil des Immunsystems befindet sich im Darm. Es ist äußerst wichtig, für eine gesunde Darmflora sorgen. Neben speziellen Mitteln mit probiotischen Bakterien sind diese in Sauerkraut, Joghurt und Kefir enthalten. Antibiotika sollten nur im äußersten Notfall eingenommen werden, denn sie zerstören die Darmflora. Naturheilmittel, die zudem noch nebenwirkungsarm sind, sollten deshalb bevorzugt werden. Negative Gedanken und Gefühle schwächen ebenfalls das Immunsystem.

So ist beispielsweise nach einem Streit die Abwehrfähigkeit für Stunden geschwächt. Dauerhafter Stress und psychische Belastungen schädigen den Darm nachhaltig, denn das Bauchhirn reagiert stark auf psychische Auslöser. Eine positive Lebenseinstellung, Entspannungsübungen und regelmäßige Bewegung helfen beim Stressabbau.

Schädliche Umwelteinflüsse reduzieren

Zu den Faktoren, die Krebserkrankungen begünstigen, gehören auch Autoabgase und Elektrosmog, etwa durch Handys, WLAN und Mikrowellengeräte, und sind möglichst zu meiden. In Körperpflegeprodukten befinden sich ebenfalls krebserregende Stoffe, deshalb sind biologische Alternativen vorzuziehen.

Ein gesunder Lebensstil ist die beste Vorbeugung

Wer dauerhaft seinen Lebensstil umstellt und seinem Körper gesunde Nahrung zuführt, für ausreichend Bewegung, ein ausgeglichenes Seelenleben und wenig schädliche Umweltbelastungen sorgt, reduziert sein Darmkrebsrisiko auf ein Minimum.