Fitnessmatten

Wozu sind Fitnessmatten gut?

Fitnessmatten erfüllen viele Funktionen: Sie polstern harte Untergründe ab, schützen vor Staub und Verunreinigungen und bieten räumliche Orientierungshilfe bei binnenkörperlichen Bewegungen.

Wie finde ich die richtige Fitnessmatte für mich?
Zunächst einmal: Als Käufer sollte man sich nicht von den verschiedenen Bezeichnungen irritieren lassen. Ob der Name des Artikels nun auf seinen Gebrauch in einem Yoga-, Pilates-, Gymnastik-, Aerobic-, Wellness- oder eben Fitnesskurs hinweist, ist zumeist unerheblich, entscheidend bleibt die Güte seiner Materialqualität an sich und seine Größe. Und natürlich darf die Optik bei der Auswahl eine Rolle spielen, im Zweifelsfalle sollte sie aber nicht das entscheidende Kriterium sein.


Tipps zur Kaufentscheidung:
Material: Viele Fitnessmatten bestehen aus chlorierten Kunststoffen, die bedenkliche Weichmacher (Phtalate) und andere Schadstoffe enthalten können. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf über die ökologische Unbedenklichkeit Ihres neuen Trainingsutensils. Falls ein Beipackzettel keine diesbezüglichen Informationen liefert, können z.B. objektive Testergebnisse von Verbrauchermagazinen wie „Stiftung Warentest“ oder „Öko-Test“ herangezogen werden; sie sind teilweise auch über das Internet einsehbar.

Es gibt auch Matten aus Naturgummi, aus synthetischem Kautschuk sowie aus empfehlenswerten Mischungen aus Kunststoffen und natürlichen Materialien. Bei Stoff- oder Wollmatten ohne rückseitige Beschichtung ist deren Rutschigkeit auf glatten Böden zu bedenken.

Größe:
Die Matte sollte nicht zu klein sein, sich aber am Fußende auch nicht so einrollen können, dass sie beim Üben stört. Viele Trainierende kommen mit Matten gut zurecht, die bis zu 3 cm länger als sie selber sind. Die Matte muss aber nicht unbedingt so lang oder länger als Sie selber sein; wichtig ist vor allem, dass der Kopf, die Wirbelsäule und der Becken- bzw. Hüftbereich nicht ungeschützt einem harten Boden ausgesetzt werden. Teile der Arme oder Beine können, je nach sportlicher Aufgabe, in der Praxis auch außerhalb des Mattenbereichs liegen.

Hygiene:
Die meisten Fitnessmatten lassen sich einfach feucht abwischen. Stoff- und Wollmatten sind zumeist waschmaschinengeeignet.
Generell kann aus hygienischen Gründen bei Bodenübungen auf einer eigenen oder fremden Matte der Kopfbereich mit einem normalen, auswaschbaren Handtuch bedeckt werden. Wer seine ganze Matte abdeckt, sollte zur Vermeidung von Druckstellen auf seinem Körper auf die Faltenfreiheit der Oberfläche achten.