Superfood: Aroniabeeren

Die Ernte der Aroniabeeren erfolgt zwischen Juni und Oktober. Die auch als Apfelbeeren bekannten Früchte werden ganzjährig als Trockenobst und als Saft angeboten. Dank ihres hohen Gehalts an wertvollen Inhaltsstoffen gehört die Aroniabeere zu den oftmals verwendeten Heilpflanzen.

Die Inhaltsstoffe von Aroniabeeren

Aroniabeeren enthalten eine große Menge an sekundären Pflanzenwirkstoffen und schützen deshalb den Körper vor freien Radikalen und vor Erkrankungen. Sie sind ebenfalls reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Das trifft besonders auf folgende Inhaltsstoffe der Aroniabeere zu:

  • Vitamin C. Dank ihres hohen Gehalts an Vitamin C verbessert die Aroniabeere die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und schützt vor Erkältungskrankheiten.
  • Folsäure (Vitamin B9). Der Mangel an diesem Vitamin verschlechtert das Blutbild. Mangelerscheinungen treten dabei vorwiegend während der Schwangerschaft auf und gefährden das Wohlbefinden des werdenden Kindes.
  • Vitamin K. Dieses Vitamin ist für das Zellwachstum verantwortlich.


Der Einsatz von Aroniabeeren in der Naturmedizin

In der Naturmedizin kommt die Aroniabeere sowohl direkt als auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zum Einsatz, die aus der Beere hergestellt werden. Die Verwendung von Aroniabeeren als Hausmittel und in der Naturheilkunde hat besonders in Polen, Litauen und Russland eine lange Tradition.

Der Genuss von Aroniabeeren während einer Chemotherapie verbessert deren Verträglichkeit. Diese Wirkung ist bei Brustkrebs-Patientinnen am stärksten und inzwischen auch von der Schulmedizin anerkannt. Am wirksamsten zur Stärkung des Wohlbefindens während einer Chemotherapie ist der Saft der Aroniabeere.

Aroniabeeren helfen auch gegen Allergien. Ihre Inhaltsstoffe bewirken, dass sich die Anzahl der von einem Allergen ausgehenden Botenstoffe verringert. Für diese Anwendung sind getrocknete Aroniabeeren und ihr Saft gleichermaßen geeignet.

Aroniabeeren helfen in jeder Darreichungsform bei Bluthochdruck und Schwindelanfällen. Dank ihrer gefäßerweiternden Wirkung ist die Beere auch bei vielen Arten von Kopfschmerzen wirksam. Sie lindert sogar Beschwerden bei Migräne.

Der Blutzuckerspiegel verbessert sich bei Diabetikern durch den Verzehr von Aroniabeeren deutlich. Das trifft auf beide Diabetes-Typen gleichermaßen zu.

Aroniabeeren wirken lindernd auf Entzündungen und schützen dank der zahlreichen sekundären Pflanzenwirkstoffe bei regelmäßigem Verzehr vor Herzinfarkten und Schlaganfällen.



Da der Verzehr von Aroniabeeren den Entgiftungsprozess im Körper fördert, wirkt sich ihr Verzehr günstig auf Nierenerkrankungen aus. Zudem wirken die Beeren auch bei Atembeschwerden und bei Antriebslosigkeit.

Bei Erkältungskrankheiten und bei einer Grippe unterstützt der Verzehr von Aroniabeeren den Heilungsprozess sowohl aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C als auch dank ihrer entzündungshemmenden Wirkung.

Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum bietet sich das Gurgeln mit dem Saft der Aroniabeere an.