Gesund essen in Italien

Die gesunde italienische Küche

Essen in Bella Italia

Italienische Lebensart

Pizza, Pasta und Olivenöl – so kennt man die italienische Küche. Doch die mediterranen Speisen haben mehr zu bieten, als nur Kohlenhydrate und Fett.
Die klassische italienische Hauptmahlzeit ist das Abendessen. Dazu werden traditionell vier Gänge serviert, die aus Vorspeise, zwei Hauptgängen sowie einem Nachtisch bestehen.

Vorspeise

Bei der Vorspeise werden verschiedene, kleine Gerichte serviert, die meist sehr leicht und bekömmlich sind. Traditionell folgen auf einige kalte Antipasti warme Vorspeisen. Je nach Region ist die Art der Vorspeise unterschiedlich.
Eines der Nationalgerichte Italiens ist Caprese, ein Salat aus Tomaten, Mozzarella und Basilikum mit einem Hauch Olivenöl. Diese leichte Vorspeise ist eine sehr gesunde Vorspeisenvariante. Auch Bruschetta mit Tomatenbelag und Kräutern ist keine Kalorienbombe und für Figurbewusste gut geeignet. Schinken wird gerne serviert und gehört zu den gesunden Vorspeisen. Magerer roher Schinken, wie der berühmte Prosciutto di Parma, oder magere Kochschinkensorten sind sehr eiweißreich und enthalten kaum Fett.


Vorspeisen No-Go’s:
Die Italiener neigen dazu, ihre Vorspeisen zu frittierten. Ob frittierte Zucchiniblüten oder Suppli, gefüllte und frittierte Reisbällchen, in Fett gebackene oder eingelegte Speisen sollten als echte Dickmacher gemieden werden. Das berühmte Vitello tonnato, Kalbfleisch mit Thunfischsauce, gehört ebenfalls zu den No-Go’s. So mager die Zutaten auch klingen, so reichhaltig ist die Thunfischsauce, da diese auf der Basis von Mayonnaise zubereitet wird.

Der erste Gang

Der erste Hauptgang ist in der italienischen Küche meist sehr kohlenhydratbetont. Nudeln und Reis bilden die Basis für herzhafte Saucen. Dabei müssen figurbewusste Esser unbedingt auf den Fettgehalt der Sauce achten. Kohlenhydrate alleine sind keine Dickmacher, begünstigen jedoch die Einlagerung von Fettzellen in die Fettdepots des Körpers. Ein Risotto mit reichlich Gemüse und wenig Käse kann jederzeit genossen werden. Auch Pasta mit Sauce Napoli, Spaghetti alle Vongole oder Spaghetti alla puttanesca, die jeweils auf Tomaten- oder Fischbasis zubereitet werden, sind gesunde Sattmacher. Jedoch sollte beim Genuss auf zusätzlichen Parmesan oder Pecorino verzichtet werden.

Der erste Gang No-Go’s:
Absolute Dickmacher sind Pastasaucen auf Hackfleisch- oder Ölbasis. Nudeln mit Sauce Bolognese oder Spaghetto Aglio e Olio sollten nur mit dem Wissen genossen werden, dass ihre Saucen sehr kalorienreich sein.

Der zweite Hauptgang

Der zweite Hauptgang ist eher eiweißbetont und basiert dem entsprechend meist auf Fisch oder Fleisch.
Fisch wird in der italienischen Küche gerne gekocht oder gedämpft. Das berühmt Cacciucco, eine Suppe aus mindestens fünf verschiedenen Fischsorten mit Tomaten und Gewürzen ist ein sehr gesunder Sattmacher. Besonders am Abend ist eine eiweißreiche Mahlzeit gesund, um die Fettverbrennung in der Nacht anzukurbeln.
Die Fleischgerichte bestehen meist auf mageren Fleischsorten, wie Kalb und Rind. Gegrillt sind die Gerichte relativ kalorienarm. Kombiniert mit reichlich Gemüse entsteht aus dem Fleisch eine gesunde Mahlzeit.


Der zweite Hauptgang No-Go’s:
Beim zweiten Gang muss besonders auf die Fleischart geachtet werden. Fettiger Schweinenacken bleibt auch bei bester Zubereitung ein echter Dickmacher. Auch frittierte Speisen sollten unbedingt gemieden werden. Die Fritto Mista beispielsweise besteht aus magerem Fisch, durch den Frittiervorgang wird es jedoch zu einer reichhaltigen Hauptspeise.

Dessert

Die italienischen Desserts basieren häufig auf Mascarpone oder Sahne. Greift man jedoch zu einer heimischen Obstsorte, bekommt man eine frische und gesunde Vitaminbombe. Eine figurfreundliche Alternative ist der traditionelle Espresso zum Ende eines opulenten Mahles.