Gesund essen in den USA

Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Was für den beruflichen Erfolg und dem Streben nach Glück gilt, scheint auch auf die Küche des weitläufigen Mehrfach-Staaten-Landes übertragbar zu sein. Denn die amerikanische Küche unterliegt vielen verschiedenen Einflüssen. So haben viele Gerichte einen spanisch, lateinamerikanisch oder sogar chinesisch angehauchten Touch. Entgegen vielen Behauptungen (und tatsächlichen Statistiken) ernähren sich viele Amerikaner jedoch auch recht gesund. So mögen zwar laut neuesten Studien gut zwei Drittel der Amerikaner in einem gesundheitsgefährdenden Ausmaße übergewichtig sein, doch wer Burger, Pommes und Pizza im Alltag widerstehen kann, hat auch in den Vereinigten Staaten von Amerika gute Chancen, in den Genuss einer gesunden und vitaminreichen Ernährung zu gelangen.


Vorbilder an gesunden Speisen

Ein typisch amerikanisches Gericht, welches in der Regel ohne schlechtes Gewissen gegessen werden darf, stellt der „Caesar Salad“ dar. Bei dieser Speise werden stets Römersalat, Tomaten und Croutons sowie Hähnchenbruststreifen miteinander vermengt. Allerdings gesellt sich zu dem gesunden Grün oftmals ein sehr nahrhaftes Öldressing. Ist dieses zu kalorienreich, springt der leichte Caesar Salad schnell in die Abteilung Vollwert-Kost. Einen weiteren, jedoch stets sehr kalorienarmen Salat, dürfen alle Besucher privater Burger-Ketten und Steak-Häuser genießen. Der „Coleslaw“ Salat gilt in Amerika nämlich als eine sehr beliebte Beilage, wird von den meisten Essern und Esserinnen allerdings nur halbherzig als überflüssiger Zusatz verzehrt. Eine große Portion des Salats aus Weißkohl, Krautsalat und Möhren kann jedoch auch optimal als Zwischenmahlzeit dienen.

Weitere gesunde Gerichte lassen sich in den USA ausschließlich in gehobeneren Restaurants finden. Hier haben in letzter Zeit insbesondere Öko-Produkte einen angesehenen Ruf erlangt. So beziehen selbst viele innerstädtische Restaurants ihre Eier aus den Hinterhöfen privater Kleinbauern! Das Öko-Hähnchen „al natura“ auf Zitronenspaghetti und Tomatensalat beispielsweise lässt sich bereits auf sehr vielen Speisekarten finden. Für alle Freunde von Meeresfrüchten bietet sich übrigens noch „Jambalaya“ an. Dieser Eintopf aus Garnelen, Gemüse, Reis und Tomaten eignet sich (solange beim Bratvorgang nicht allzu viel Fett verwendet wird) nämlich sehr gut zum gesunden und zugleich genussvollen Schlemmen.
Weitere gesunde Gerichte gibt es meist jedoch lediglich aus der eigenen Hausküche zu genießen. So können einige klassische amerikanische Gerichte wie ein gutes Stück Truthahnbrust samt Süßkartoffelpüree und Roter Beete durchaus als sehr gesunde Mahlzeiten gewertet werden. Allerdings belassen es die Amerikaner oftmals nicht bei solch, eigentlich recht fettarmen, Speisen und reichen noch Beilagen wie Bratkartoffeln, glasierte Zwiebeln oder sehr gehaltvolle Dips zu den Gerichten.
Apropos Dips: Dips spielen in Amerika eine ganz besondere Rolle. Denn zu nahezu jedem Gericht wird auch ein entsprechender Dip aufgetischt. Doch Vorsicht! Hier lauern häufig versteckte Kalorien. Denn selbst der augenscheinlich gesunde Avocado-Dip kann mit einer gehörigen Portion an Kalorien zu Buche schlagen!


No Go’s der amerikanischen Küche

Die Liste der No Go’s der amerikanischen Küche ist weitaus länger als die der gesunden Gerichte. Etliche Käseaufläufe und schnell zuzubereitende Gerichte wie die „Casserole“ sorgen nämlich dafür, dass selbst die gestresste amerikanische Hausfrau in nur wenigen Minuten schmackhafte, jedoch sehr kalorienvolle, Gerichte auf den Tisch bringen kann.
Absolute No Go’s der amerikanischen Küche sind zudem nach wie vor panierte Speisen wie Chicken Wings oder Hähnchen Nuggets. Außerdem werden oftmals Pommes zu den diversen Dickmachern gereicht. Doch schon allein die Kalorienmenge einer einzigen Portion Pommes deckt den Kalorienanteil eines „normalen“ Hauptgerichts.
Außerdem lassen sich in den USA viele Aufstriche wie Erdnussbutter und Marshmallowcreme finden. Das „Erdnussbuttersandwich“ stellt somit einen absoluten Diätkiller dar. Des Weiteren sind in den USA viele frittierte Speisen sehr beliebte Begleitsacks. Der „Corn Dog“ beispielsweise ist solch eine Speise. Schnell am Imbissstand auf die Hand gekauft und schnell gegessen, kann diese frittierte Variante des Hot Dogs nur allzu direkt aufs Hüftgold schlagen.