Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Viele Frauen kennen das Problem: Während der Schwangerschaft zeigen sich plötzlich rötliche Streifen am Bauch. Die so genannten Schwangerschaftsstreifen sind ein harmloses, aber dennoch lästiges Übel.


Wie entstehen Schwangerschaftsstreifen?

Die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen lässt sich damit erklären, dass das Gewebe den Belastungen der Schwangerschaft nicht mehr standhalten kann. In der Schwangerschaft muss sich die Haut beziehungsweise das darunter liegende Gewebe extrem dehnen. Je nach Veranlagung und Gewichtszunahme ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem das Gewebe die Dehnung nicht mehr aushält und dann einreisst. Die Streifen sind also in Wahrheit Risse. Zunächst erscheinen sie rötlich, im Laufe der Zeit verblassen sie aber immer mehr.

Wie kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Ein sicheres Mittel, welches Schwangerschaftsstreifen garantiert verhindert, gibt es leider nicht. Zahlreiche Cremes und Öle versprechen, die Haut so elastisch zu halten, dass es nicht zu Rissen des Gewebes kommt. Hierzu ist aber anzumerken, dass die Beschaffenheit des Gewebes in erster Linie Veranlagung ist – und an dieser können auch Cremes und Öle nichts ändern. Sie sind sicher eine sinnvolle Maßnahme, um trockene, juckende Haut zu vermeiden. Juckende Haut ist auch ein Problem, was viele Schwangere kennen, denn die Dehnung bringt den Juckreiz mit sich. Unterstützen kann man das Gewebe auch mit regelmäßigen Zupfmassagen – auch diese fördern die Durchblutung. Auch die Gewichtszunahme spielt eine gewisse Rolle: Wer sehr viel zunimmt, mutet seinem Gewebe eine sehr starke Dehnung zu und ist deswegen gefährdeter für Schwangerschaftsstreifen als Frauen, die moderat zunehmen.