Tag 4 – Das Qi fliesst

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Der Zeitplan am Vormittag war recht straff gestrickt, was mir doch ziemlich zu schaffen gemacht hat. Am Vorabend saß ich bis 2 Uhr nachts am Bericht für Tag 3 und heute musste ich bereits um 8 Uhr aufstehen um vor der Abfahrt ins Gartenhäuschen noch eine gute Cardioeinheit absolvieren zu können.

Fit wie ein Turnschuh dank Entspannungscreme

Das Joggen lief heute wirklich wunderbar. Schon um halb neun Uhr morgens schien die Sonne bei blauem Himmel und meine Beine fühlten sich leicht und frisch an. Nach den Strapazen der ersten Tage hatte ich mich ans Fussballtraining in meiner Jugendzeit erinnert, wo ich meine Oberschenkel und Waden nach harten Trainingseinheiten immer mit Allgäuer Latschenkiefer eingerieben habe, um schweren Beinen vorzubeugen. Gestern habe ich mir das Mittel (ich bin mir sicher, dass auch andere Firmen gute Entspannungscremes herstellen…) wieder in der Apotheke besorgt und meine Beine fühlten sich tatsächlich fast wie neugeboren an.
Dementsprechend gestalteten sich die 60 Minuten joggen, die heute nur 58 Minuten waren, auch relativ locker. Wenn überhaupt war es eher der Kopf, der abundzu geflucht hat, dass noch nicht einmal die Hälfte der Strecke absolviert war…

Das Qi fließt

Direkt nach dem Lauftraining gings mit dem Auto ins schöne Spandau „bei“ Berlin 🙂 Dort steht das Gartenhaus von den Eltern meiner Freundin und Sonntags um 11 Uhr findet regelmäßig ein QiGong-Kurs direkt an der Havel statt. Und da meine mutter schon seit Jahren von QiGong schwärmt, ich mich bislang aber nie damit beschäftigt oder es gar ausprobiert habe, war dies eine optimale Gelegenheit es mal zu testen.Vorab, es hat mir richtig Spaß gemacht. Zwar nicht in dem Maße, dass ich es jetzt jede Woche machen werde, aber es war eine total entspannende Trainingsstunde, die dem Körper richtig gut getan haben dürfte. So wie ich es verstande habe, kommt es bei QiGong auf eine bewusste Atmung an, dem Lösen von negativen Gedanken, dem Insichgehen und der bewussten Wahrnehmung von einzelnen Körperteilen und Organen.

Natürlich ist aller Anfang schwer wenn man mit den ganzen Übungen noch unvertraut ist und erstmal konzentriert der Meisterin zuschauen muss, aber ab der 2.Einheit sollte es dann noch einfacher gehen, die Übungen mitzumachen.

Mit Grillspießen zum Sixpack?

Nach dem QiGong-Kurs gabs dann frisch Gegrilltes. Verschiedene leckere Spieße mit wahlweise Hähnchenfleisch, Rindfleisch, Schwein oder Garnelen. Dazu gabs noch Filets vom Lachs und einem anderen Fisch, der mir gerade entfallen ist 🙂 Ich habe eigentlich von allem etwas gegessen. Nur aufs Baguette musste ich verzichten, da es bereits früher Nachmittag war und mein Ernährungsplan hier nur noch Proteine und Gemüse vorsieht.

Hunger, hunger und noch mehr hunger

Vom Timing her war das Grillen etwas ungünstig für mich, da wir um 15 Uhr fertig waren und ich ja bis 18 Uhr mein Abendbrot gegessen haben musste. Ich war allerdings so satt, dass ich vor 18 Uhr definitiv nichts mehr essen konnte und somit mein Tag gelaufen war, was die Nahrungsaufnahme angeht. Selbst dem immer so leckeren, selbstgemachten Pflaumenkuchen musste (und konnte) ich erfolgreich widerstehen.

Jetzt, wo ich den Bericht schreibe, ist es allerdings schon kurz nach Mitternacht und ich bin sooo hungrig, dass ich das Frühstück kaum erwarten kann.

Ausblick auf morgen

Ich werde wohl abends ins Fitnessstudio gehen und mir mal den Langhantel- oder Rückenkurs anschauen. Leider bin ich total unerfahren was Kurse angeht, so dass ich mir selbst erst einen Eindruck verschaffen muss, ob der Kurs bei meinem ultimativem Ziel, dem Sixpack in 30 Tagen, weiterhilft.

Das sagt die Waage

Morgendliche Wiegung (in Klammern Veränderung zum Tag 1):

Gewicht: 78,2 kg (+0,9 kg)
Körperfett: 25,8 % (+0,3 %)
Wasser: 54,1 % (-0,3 %)
Muskelanteil: 43,1 % (-0,2 %)
Knochenmasse: 10,7 kg (unverändert)

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