Tag 2 – Ist Spinning das härteste Training der Welt?

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Die Überschrift lässt es ja schon vermuten… Ich war NOCH NIE so fertig wie heute nach einem 40-minütigen Spinningkurs in meinem Fitnessstudio!

Doch der Reihe nach…

Der erste Muskelkater

Gleich nach dem Aufwachen kam die unschöne Erkenntnis, dass ich bereits nach dem ersten Tag einen Muskelkater in den Oberschenkeln habe. Hinzu kommt ein leichter Schmerz im Bereich der Brusthaut, den ich eigentlich immer nach einem langen Jogging bekomme, wenn ich zuvor längere Zeit kaum Sport getrieben habe.

Da hieß es natürlich erst einmal den Nahrungshaushalt wieder etwas aufzufrischen. Dass ich total auf Obst zum Frühstück stehe, habt ihr ja schon an Tag 1 gesehen. Heute gab es ein ähnliches Frühstück mit Nektarinen, Mango, Apfel, Pflaumen und Banane mit Vollkornhaferflocken und fettarmer Milch.

30 Minuten Entspannung im Park

Wie schon gestern gings auch dieses mal ca. 2 Stunden nach dem Frühstück in den schönen Schlosspark Charlottenburg um für 30 Minuten eine kleine Runde zu joggen. Bei bestem Wetter gings trotz des Muskelkaters recht gut.

Wieder daheim hab ich erneut nur ein kleines Bauchübungs-Pensum eingelegt. Besonders die Schmerzen im Brustbereich machen mir da noch recht ordentlich zu schaffen. Ich hoffe, das legt sich bald und ich kann den Umfang der Übungen ausbauen.

Hähnchenbrust als Dauerlösung?

Abgesehen von einem Wiener Würstchen, gab es dann zum Mittag eine wunderbar zart gebratene Hähnchenbrust mit Tomate, Mozzarella, Basilikum und Balsamico. Ein ganz einfaches Essen aber total lecker! Besonders in Balsamico könnte ich mich reinlegen. Ich habe aber noch keine bestimmte Balsamicomarke für mich entdeckt. Gerne könnt Ihr mir per eMail Eure Lieblingsmarke empfehlen.

Ein bisschen Sorge bereitet mir noch das Essen. Nicht, dass ich mich nicht an die Regeln (siehe Interview mit Fitnesstrainer Nino im Vorgespräch) halten werde, sondern eher was die Abwechslung angeht. Ich hatte ansich nicht vor jeden Tag Hühnchen zu essen, aber ich werde mich erst einmal in Kochbüchern oder auf Rezeptseiten im Internet schlau machen müssen, was es für Alternativen gibt. Thunfisch zum Beispiel…

Hektik vor dem Spinning-Kurs

Eigentlich wohne ich in Berlins schöner Mitte, aber momentan bin ich vorrübergehend zu meiner Freundin nach Charlottenburg in den Westen Berlins gezogen, da ich ihr nach ihrer Handoperation etwas unter die Arme greifen möchte. Meine Fitnessclub-Mitgliedschaft gilt aber nur für das Fitnesstudio in Mitte. Im Internet hatte ich aber gesehen, dass um 17.30 Uhr ein Spinningkurs bei einem Fitnessstudio, der selben Marke, um die Ecke von meiner Freundin stattfindet. Also um 17 Uhr noch schnell herumtelefoniert ob ich ausnahmsweise auch da hingehen kann und glücklicherweise die Erlaubnis bekommen. Da ich aber mein Abendessen immer für 17.30 Uhr einplane, musste ich demnach noch in ca. 10-15 Minuten etwas zu essen zaubern. Es gab dann ganz klassisch Hähnchenbrust (wer hätte das gedacht?) mit ohne Beilage 🙂

110% statt 80% auf dem Rad

Im Fitnessstudio angekommen, schnell umgezogen und schon ging der Spinningkurs los. Ich hatte kaum Zeit mich gedanklich darauf einzustellen. Ich wusste nur, dass ich heute einen Kurs zum Auspowern mitmachen möchte… Aber das hätte ich in dem Ausmaße nicht für möglich gehalten was mich hier erwartet hat!
Wir waren bloß zu sechst im Kursraum und alles scheinbar Spinning-erfahrene Leute… Die Trainerin gab die Anweisung, dass man sich zu ca. 80% für 40 Minuten verausgaben sollte. Aber bereits nach ca. 5 Minuten war ich bei 110% angelangt!
Ich habe in meiner Zeit als Fußballer schon so manches Trainingslager und Waldläufe überlebt, aber das Training hier auf dem Rad war ungefähr doppelt so hart wie alles zuvor erlebte 🙂 Ich musste mich richtig durchquälen, aber umso größer war die Freude als ich es dann letztlich doch durchgehalten habe.
Ich glaube dieses Training war sehr sehr effektiv und hat für einen ordentlichen Fettabbau gesorgt. Der Fettabbau ist bei mir sehr wichtig um das Sixpack in 30 Tagen erreichen zu können.

Ausblick auf morgen

Meine Beine sind momentan richtig schwer und brauchen schon nach 2 Tagen Entspannung. Daher werde ich mich wahrscheinlich nur intensiven Bauch- und Rückenübungen widmen.

Das sagt die Waage

Morgendliche Wiegung (in Klammern Veränderung zum Tag 1):

Gewicht: 77,1 kg (-0,2 kg)
Körperfett: 25,3 % (-0,2 %)
Wasser: 54,5 % (+0,1 %)
Muskelanteil: 43,3 % (unverändert)
Knochenmasse: 10,7 kg (unverändert)

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