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Bauchmuskelkater

Bei der Ausführung ungewohnter Kraftbelastungen und Trainingsmethoden oder wenn über die Leistungsgrenze trainiert wird, werden Hypertrophie erzeugende Zellschäden als Muskelkater wahrgenommen. Die Muskulatur schmerzt, ist manchmal verhärtet und druckempfindlich. Der Bewegungsradius ist eingeschränkt.
Besonders am Bauch ist Muskelkater unangenehm.
Mit einigen Gegenmaßnahmen lindert man den Schmerz, eine gesteigerte Durchblutung der Bauchmuskel ist das Ziel.

Nur in der Regenerationsphase nach dem Sport wachsen Ihre Muskeln. Das betrifft die Bauchmuskulatur allemal. Gönnen Sie sich mit einem akuten Muskelkater etwas Ruhe. Moderate Bewegungsabläufe versorgen Ihre Bauchmuskeln allerdings weiterhin mit Sauerstoff.
Gegen den Muskelkater helfen auch sanfte Massagen.


Füllen Sie Ihre Badewanne mit angenehm warmem Wasser. Ein Badezusatz mit beispielsweise Rosmarin- und Fichtennadelaroma sorgt zusätzlich für mehr Entspannung.
Auch eine heiße Dusche wirkt Wunder: Lenken Sie dabei einen Wasserstrahl direkt auf die schmerzende Bauchdecke. Außerdem können Sie eine Wärmflasche auflegen.
Wechselduschen regen Ihren Kreislauf und die Durchblutung kräftig an und mehrere Saunagänge beseitigen Muskelkater ebenfalls effektiv.


Ernähren Sie sich gesund. Intensivsportler können zu hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln greifen, die dem Organismus sämtliche Vitamine, Mineralien und Nährstoffe zuführen.
In den Apotheken sind eine große Anzahl wirksamer Salben, Sprays und Cremes zu Förderung der Durchblutung verfügbar. Wer diese äußerlichen Anwendungen vornimmt, wir eine zusätzliche Linderung der Schmerzen feststellen können.

Einem Muskelkater können Sie vorbeugen: Wichtig ist das gründliche Aufwärmen vor dem Sport sowie das intensive Dehnen in der Vorbereitung und nach dem Training.
Unkontrollierte Überlastung sollte man vermeiden. Dauer und Intensität des Trainings sollten schrittweise gesteigert werden.
Nach dem Sport brauchen Sie Wärme, Saunagänge oder heiße Bäder sind immer ideal.
Wie immer und überall sollte man ausreichend trinken.


Feine Haarrisse des Muskelgewebes werden vom Körper repariert – so werden Muskeln aufgebaut. Muskelkater kann eine Begleiterscheinung sein. Er ist ein Zeichen dafür, eine Voraussetzung für Muskelwachstum ist er aber nicht, weil ein trainierter Organismus mit Muskelkater immer seltener konfrontiert wird.
Der Umkehrschluss lautet: je mehr Sport, umso weniger Muskelkater!
Aber ob mit oder ohne Schmerz: Muskelkater zeigt an, dass Ihre Muskeln wachsen und dann klappt es auch mit dem Sixpack.