Was bedeutet partielle Abdominalplastik?

Die partielle Abdominoplastik ist ein kleinerer Eingriff für die gezielte Minibauchstraffung, der in der Fachsprache Minibauchdeckenplastik heißt. Die Bauchdecke wird dabei unterhalb des Bauchnabels etwas gestrafft. Für einige PatientInnen ist die partielle Abdominoplastik sehr gut geeignet, Frauen können damit die „Bikinifigur“ erreichen. Es gibt aber auch Personen, denen die Chirurgen von dieser OP abraten.


Wem wird die partielle Abdomialplastik empfohlen?

Verglichen mit einer „großen“ Bauchdeckenstraffung ist die partielle Abdomialplastik ein kleinerer Eingriff, der sich dann eignet, wenn die Bauchdecke besonders im unteren Bereich nach einer strengen Diät oder einer Fettabsaugung schlaff geworden ist. Diese Personen sind eigentlich von Natur aus schlank. Stark übergewichtige PatientInnen oder Menschen mit auseinanderklaffenden geraden Bauchmuskeln profitieren hingegen nicht von dieser Operation. Sie kann durchaus ambulant erfolgen und dauert nur rund eine Stunde. Dennoch bestehen allgemeine OP-Risiken, sodass bei geringen Erfolgsaussichten eher davon abzuraten ist.



Partielle Abdomialplastik: Durchführung

Es erfolgt ein vergleichsweise kurzer Schnitt im Bereich des Schamhaaransatzes, bevor der Chirurg die Bauchdecke bis auf Höhe des Bauchnabels ablöst und strafft. Überschüssiges Gewebe schneidet der Arzt weg und passt anschließend die Wundränder aneinander an. Der Bauchnabel wird nicht versetzt. Die Narbe verläuft innerhalb der Bikinilinie. Bei der Variante der Vibrations-Liposkulptur mit Endoskopie lässt sich eine Narbenbildung fast vollständig vermeiden. Nach der OP und der darauffolgenden Aufwachzeit können die PatientInnen die Klinik verlassen. Sie müssen anschließend den Bauch sehr ruhig halten, Sport ist für mindestens sechs Wochen tabu. Auch sollten Betroffene nichts Schweres heben, weil dadurch die untere Bauchmuskulatur zu sehr beansprucht wird. Der Heilungsprozess dauert kaum länger als vier bis sechs Wochen, der Schnitt ist wesentlich kleiner als bei einer normalen, „großen“ Bauchdeckenstraffung.

Zahlt die Krankenkasse für eine partielle Abdomialplastik?

Da eine partielle Abdomialplastik ausschließlich aus rein kosmetischen Gründen erfolgt, übernimmt die Krankenkasse diese Kosten nicht. Das betrifft auch privat versicherte PatientInnen. Die Kosten geben spezialisierte Kliniken mit 2.600 bis rund 4.000 Euro an.