Beschreibung der Lichtimpulstherapie

Lichtimpulstherapie ist ein anderer Begriff für Intense Pulsed Light (IPL). Das Vefahren dient der Haarentfernung.

Was ist die Lichtimpulstherapie?
Die Lichtimpulstherapie ist ein Epilationsverfahren, dass der dauerhaften Haarentfernung dient. Das Verfahren ähnelt der Laserepilation. Während der Laser jedoch mit einer festen Wellenlänge arbeitet, nutzt die IPL-Technik das gesamte Spektrum einer Xenonlichtquelle. Dieses Spektrum wird mithilfe von verschiedenen Filtern auf den benötigten Wellenlängenbereich beschränkt. Dieser wirksame Bereich liegt zwischen 380 und 1500 Nanometer bei einer Bestrahlung von 7 bis 30 Joule pro Quadratzentimeter. Ein Lichtblitz dieser Wellenlänge dauert zwischen 20 und 100 Millisekunden.


Wie funktioniert die Lichtimpulstherapie?
Bei der Lichtimpulstherapie wird das Haar Lichtblitzen ausgesetzt. In den Körperhaaren ist Melanin enthalten. Melanine sind braune, schwarze oder rötliche Pigmente, die die Haarfarbe bestimmen. Das Licht, das bei der IPL-Behandlung erzeugt wird, wird von den Melaninen absorbiert und anschließend in Wärme umgewandelt. Durch diese Wärmeentwicklung innerhalb der Haarwurzel kommt es zu einer Verödung des Haares.


Für wen ist die Lichtimpulstherapie geeignet?
Die Haarentfernung mit der Lichtimpulstherapie funktioniert nicht bei jedem. Entscheidend für den Erfolg ist die Farbe der Körperhaare. Je dunkler das Körperhaar ist, desto besser spricht es auf die Behandlung mit der Lichtimpulstherapie an. Hellen und weißen Haaren fehlt Melanin, weshalb das IPL-Verfahren nur bei dunklen Haaren bzw. bei Haaren mit einer dunklen Wurzel funktioniert. Weiße Haare und Flaumhaare können nicht entfernt werden.

Doch nicht nur die Haarfarbe, sondern auch der Hautton spielt eine Rolle bei der Wärmeentwicklung. Je dunkler der Hautton ist, desto mehr Hitze wird durch die IPL-Technik auf der Haut erzeugt. Menschen mit einem sehr dunklen Hautton wird deshalb von der Behandlung abgeraten. Die Haut kann unangenehm heiß werden. Hier lautet die Schlussfolgerung also im Gegensatz zur Farbe der Körperhaare: Je heller der Hautton, desto besser der Behandlungserfolg.

An welchen Körperstellen kann die Lichtimpulstherapie zur Haarentfernung genutzt werden?
Mithilfe dieser Behandlungsmethode können die Haare an den Beinen, in den Achselhöhlen, an den Armen und in der Bikinizone entfernt werden. Mit besonderem Schutz ist auch die Behandlung der empfindlichen Gesichtshaut möglich.


Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei der Lichtimpulstherapie?
Die Anwendung kann schmerzhaft sein. Es können Verbrennungen entstehen. Auch Rötungen, Schwellungen und Krustenbildung werden häufig beobachtet.
Je nach Tiefe und Größe der Hautveränderung können Narben auftreten. Diese sind zunächst rosa und später meist hautfarben. Im Normalfall verbleiben nach einer Lichtimpulstherapie aber keine Narben.

Falls Hauterkrankungen wie Herpes oder Akne bestehen, können sich diese nach der Anwendung verschlimmern.

Um der Bildung von unschönen Flecken vorzubeugen, sollten Sonne und Solarium vor der Behandlung gemieden werden. Vor und nach dem Eingriff sollte zudem nicht geraucht werden.

Gefährlich wird es dann, wenn bei der Lichtimpulstherapie Leberflecken mitbehandelt werden. Leberflecken enthalten viel Melanin. Deshalb kann es bei Anwendung des Verfahrens auf diesen Flecken zu Verbrennungen kommen. Zudem neigen Leberflecken nach Behandlung mit der Lichtimpulstherapie zur Entartung. Im schlimmsten Fall kann ein bösartiges Melanom (schwarzer Hautkrebs) entstehen.

Die Lichtimpulstherapie sollte deshalb nur durch medizinisch ausgebildete Personen durchgeführt werden, die den Zustand der zu behandelnden Hautareale vor jeder Behandlung fachgerecht beurteilen.