Die wohltuende Wirkung von Yoga auf den Bauch

Unter dem Begriff „Yoga“ versteht man eine Jahrtausende alte Tradition, die ihre Wurzeln in Indien hat. Yoga vereint diverse Praktiken unter einem Namen: Bewegungen und Posen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Meditation und mehr. Das ganzheitliche Gesundheitskonzept wirkt positiv auf Körper, Geist und Seele, doch welche wohltuende Wirkung hat Yoga vor allem auf den Bauchbereich?

Yoga für eine bessere Verdauung

Gezielte Atemtechniken trainieren die Lunge und wirken einerseits reinigend und steigern andererseits die Sauerstoffversorgung. So werden nicht nur Giftstoffe und andere Umweltgifte, die wir durch die Atmung aufnehmen und die sich in der Lunge ablagern können, hinausbefördert, sondern der Körper nimmt durch regelmäßiges Pranayama-Training auch mehr Sauerstoff auf. Diesen Effekt verstärken die Asanas noch. Die traditionellen Bewegungsabläufe regen den Kreislauf an, wodurch der Sauerstoff besser zu den einzelnen Organen transportiert wird. Das wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus. Einige Posen beanspruchen gezielt bestimmte Körperpartien. Mitunter wirken die Asanas wie eine Massage auf die einzelnen Organe und das regt nicht zuletzt auch die Verdauung an.


Yoga gegen überschüssiges Fett

Fälschlicherweise hat Yoga im Westen oft den Ruf, ausschließlich etwas für Frauen zu sein. Dabei ist Yoga anspruchsvoll und anstrengend, auch wenn die Posen mitunter tänzerisch leicht aussehen. Yoga vereint Arbeit mit dem eigenen Körpergewicht als Widerstand zu einem effizienten Muskelaufbautraining bei gleichzeitig schonenden Dehnübungen. Das macht Yoga zum Allrounder und schließlich bleibt kein Muskel untrainiert. Wer regelmäßig Yoga macht, kann so sein Gewicht kontrollieren. Überschüssiges Fett wird wegtrainiert und so wirkt Yoga gegen ungewollte Fettpölsterchen an Bauch, Beinen und Po.

Yoga für straffe und junge Haut bis ins hohe Alter

Yoga besitzt zudem eine Anti-Aging-Wirkung für die Haut. Die dünnen Bindegewebsfasern, die Muskeln und Organe umhüllen – Faszien – werden beim Yoga gedehnt. Das beugt nicht nur Verspannungen und Verhärtungen vor, sondern hält zudem die Haut straff und geschmeidig. Yoga sorgt dafür, dass die Elastizität dieses Gewebes erhalten bleibt. Das verbessert die Haltung und ist zudem die perfekte Waffe gegen Cellulite & Co. Daher wird Yoga auch gerne vor und nach der Schwangerschaft betrieben, um einerseits den Körper auf die Geburt vorzubereiten und zu stärken und andererseits, um den Körper – und vor allem die Körpermitte – nach der Geburt wieder sanft in Form zu bringen.