Nordic Walking – Die richtige Technik

DIE neue Trendsportart: Nordic Walking

Nordic Walking ist derzeit so beliebt wie nie – und es gewinnt immer mehr Anhänger. Dies hat auch gute Gründe: Beim Nordic Walking werden bis zu 85% der Körpermuskulatur beansprucht. Es ist also ein wesentlich ganzheitlicheres Training als viele andere Laufsportarten. Dabei liegt der Vorteil des Nordic Walkings in der für den passiven Bewegungsapparat schonenden Belastung. Das „schnelle Gehen“ verbessert die Kondition und steigert die körperliche Fitness. Es wird deutlich mehr Sauerstoff verbraucht als im Gehen bei derselben Geschwindigkeit. Man stuft die Anstrengung aber als wesentlich geringer ein als die wirklich erbrachte Leistung.

Nordic Walking – Die richtige Technik

Die Länge der Nordic-Walking-Stöcke sollte sich in etwa auf 65% der Körpergröße bemessen. Längere Stöcke erhöhen automatisch die Schrittweite und somit auch die Geschwindigkeit und die Belastung. Geht es bergauf, werden die Schritte deutlich langsamer als beim Lauf in ebener Fläche. In diesem Fall ist es ratsam, den Oberkörper ein Stück nach vorne zu beugen. Werden die Stöcke gleichzeitig kräftig eingesetzt, so wird die Verkürzung der Schrittlänge auf ein Minimum reduziert. Den Blick sollte man stets nach vorne richten, da so ganz automatisch der Rücken in einer geraden Haltung verbleibt.


Bergauf und an Steigungen ist Nordic Walking ein besonders anstrengendes Fitnesstraining; man sollte daher ganz bewusst auf die Belastung achten. Bergab dagegen „läuft“ es sich wesentlich leichter. Hier ist es wichtig, beide Stöcke zur gleichen Zeit nach vorne zu nehmen und vor den Körper zu setzen – so fangen sie bereits viel von der Belastung ab, die sonst Muskeln und Gelenke zusätzlich beanspruchen würde (Mehr lesen im Artikel: Gelenkschonende Sportarten). Der Weg abwärts wird mit kleinen, regelmäßigen Schritten und leicht gebeugten Knien bestritten. Das Schritttempo verlangsamt sich so ganz von alleine. Der Körper sollte sich beim Laufen zentriert oberhalb der Knie befinden.


Wichtig: Aufwärmen!

Genauso wichtig wie eine richtige Lauftechnik sind das Auf- und Abwärmen vor beziehungsweise nach dem Training. Dieses kann man nach einem lockeren Lauf mit ausgewählten, dynamischen Dehn-Übungen verbinden. Ausgiebige Dehnungen nach dem Trainingsprogramm gehören zu den unbedingt notwendigen Regenerationsmaßnahmen. Gleichzeitig sind sie ein gutes Beweglichkeitstraining und helfen, einer durch das Nordic Walking hervorgerufenen Muskelverkürzung entgegenzuwirken. Richtig ausgeführt, kann Nordic Walking nicht nur zu neuer Fitness, sondern auch zu einer neuen, sportlichen Traumfigur verhelfen!