Kann man mit einem Gymnastikball die Bauchmuskeln trainieren?

Ja, natürlich kann man das!

Wer schon einmal auf einem Gymnastikball gesessen hat, weiß, dass es nicht einfach ist, die Balance zu halten. Und um richtig sitzen zu können und nicht umzukippen, muss man dabei auch die Bauchmuskeln einsetzen.

Ein Gymnastikball besteht aus hochelastischem Kunststoffmaterial, der für gymnastische Übungen, aber auch zum rückenschonenden Sitzen entwickelt wurde. Wenn man auf diesem Ball sitzt, wird man immer wieder die Position verändern, und dies ist eine gesundheitsfördernde Haltung, die die Wirbelsäule schont. Die Wirbelsäule wird gehalten durch unsere Bauchmuskeln – und schon sind wir wieder beim Bauchmuskeltraining.


Ein Ball ist rund – auch der Gymnastikball – also kann man nicht einfach darauf sitzen oder sich darauf stützen, ohne dass man Balance halten muss. Das muss erst geübt werden, damit man nicht „abstürzt“. Wenn man sich genau beobachtet beim Halten der Balance, wird man feststellen, dass der ganze Körper gefordert ist, hauptsächlich unsere Bauchmuskeln. Sie werden zielgerichtet eingesetzt, um den Körper in der gewünschten Haltung zu stabilisieren. Diese Anspannung geht bis in die Tiefenmuskulatur, die dabei ebenfalls gefestigt wird.

Es gibt sehr interessante Übungen mit dem Gymnastikball, die von leicht auf schwer aufgebaut werden können. Wer erst einmal richtig auf dem Ball sitzen kann, wird weitere Übungen anschließen. Sich auf dem Ball im Sitzen bewegen, mit dem Körper auf dem Ball liegend rollen, nur die Arme oder die Beine auf dem Ball abstützen und den Körper ausrichten – jede Bewegung fordert eine andere Muskelgruppe. „Fortgeschrittene“ können dann den Ball liegend mit den Beinen festhalten und heben…

Empfehlenswert ist, sich vor Beginn des Trainings zu informieren oder erste Übungen mit einem Therapeuten zu beginnen. Er wird auf die richtige Körperhaltung hinweisen, damit keine Verspannungen entstehen und die Übungen auch wirklich effektiv sind.

Wichtig ist auch, den Spaß an der Sache dabei nicht zu verlieren, dass man darüber lachen kann, wenn eine Übung nicht gleich gelingt – denn auch das Lachen trainiert die Bauchmuskeln!