Fit bleiben am Arbeitsplatz

Nur wer sich geistig und körperlich fit fühlt, kann am Arbeitsplatz mit ganzer Kraft durchstarten. Nur, wer seine volle Konzentration der Arbeit widmen kann, kann auch effektiv sein und sein Tagespensum schaffen. Das bedeutet aber nicht, dass man Raubbau an der eigenen Gesundheit betreiben soll, um möglichst viel zu schaffen. Ganz im Gegenteil! Wer sich am Arbeitsplatz richtig organisiert und regelmäßig sinnvolle Pausen einbindet, kann sein Potential voll ausschöpfen. Die richtige Ernährung ist dabei genau so wichtig wie kleine Bewegungseinheiten, die ganz einfach in den Büroalltag eingebaut werden können!

Selbstcoaching ist der erste Schritt

Coaching ist dazu da, Ziele zu definieren und sie dann mit möglichst wenig Aufwand erfolgreich in die Tat umzusetzen – so räumt man Hindernisse aus dem Weg und schafft sich Erfolgserlebnisse. Um sich bewusst am Arbeitsplatz fit zu halten, braucht man natürlich die entsprechende Motivation. Wer frustriert und ausgebrannt von seinem Job ist, fragt sich vielleicht „Wieso soll ich meine Leistungsfähigkeit steigern, wenn der Chef mir dann noch mehr Vorgänge auf den Schreibtisch knallt?“. Dieser Denkansatz führt aber in die falsche Richtung. Nicht der Chef und nicht die Kollegen müssen schließlich mit unserem Körper und Geist leben – sondern nur wir ganz allein. Wenn wir uns etwas Gutes tun, um uns fitter und energiegeladener zu fühlen, so tun wir das für uns. Wer also für sich das Ziel definiert, konsequent in kleinen Schritten das eigene Wohlbefinden zu steigern, der schenkt sich damit nicht nur mehr Gesundheit, sondern auch das befriedigende Gefühl, effektiv einer sinnvollen Arbeit nachzugehen – unabhängig davon, ob der Chef einem auf die Schulter klopft.

Fit und leistungsstark mit der richtigen Ernährung

Wir alle kennen das: Das Eisbein in der Kantine war wohl doch zu schwer, oder der schnell herunter geschlungene Hotdog hat uns eher Übelkeit als Sättigung beschert. Oder die Konzentration lässt nach, der Magen knurrt – wir greifen schnell zu dem Schokoladen-Riegel, den wir für solche Fälle in der Schreibtischschublade aufbewahren. Wer so seine eigene Fitness sabotiert, darf sich allerdings nicht darüber wundern, wenn die Arbeit zur mühevollen Plage wird und jeder Gedanke schwer fällt. Gesunde Snacks wie Obst, ein ungezuckerter Joghurt oder eine Scheibe Vollkornbrot zwischendurch lassen den Blutzuckerspiegel nur sanft ansteigen und provozieren daher keine Heißhungerattacken. Fast noch wichtiger ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Literweise im Büro Kaffee zu trinken, ist allerdings der falsche Weg. Mineralwasser, Kräutertees und ungesüßte Säfte halten fit und „ölen“ das Gehirn!


Fitnessübungen für Zwischendurch

Wer immer nur am Computer sitzen muss, klagt zu Recht über einen verspannten Nacken und müde Augen. Auch die Konzentration lässt schnell nach, denn wir können am besten denken, wenn wir in Bewegung sind. Jede Bewegung, die wir in den Büroalltag einbauen können, tut also gut. Anstatt dem Kollegen im Nachbarbüro eine Mail zu schicken, wenn man eine Frage hat, sollte man also lieber die Gelegenheit nutzen, kurz über den Flur zu laufen. Gegen einen verspannten Nacken hilft es, die Hände auf die Schultern zu legen und die Schultern dann kurz kreisen zu lassen. Auch die Hände auf den Hinterkopf zu legen und dann bei gestrecktem Rücken das Kinn auf die Brust zu drücken ist sehr effektiv. Und gegen nachlassende Konzentration wirken ein paar tiefe Atemzüge am geöffneten Fenster wahre Wunder!