Bauchtraining auf dem Crosstrainer – Tipps zu Gerätekauf und Training

Ein Crosstrainer ist ein praktisches Trainingsgerät für Zuhause. Neben Armen und Beinen lassen sich damit die Bauchmuskeln gezielt ansprechen, um von einer definierten Körpermitte zu profitieren. In erster Linie wird jedoch die Fettverbrennung angekurbelt. Worauf es bei der Anschaffung eines solchen Crosstrainers ankommt und was bei der Nutzung zu beachten ist, wird in diesem Beitrag thematisiert.

Auswahl geeigneter Crosstrainer

Crosstrainer ist nicht gleich Crosstrainer. Die Qualitätsunterschiede sind teilweise enorm, was einen kritischen Blick auf Materialien, Bauweise und Verarbeitung unverzichtbar macht. Der Bewegungsablauf auf einem klassischen Crosstrainer ähnelt der des Joggens, ist aber deutlich weniger belastend für die Gelenke. Aus gesundheitlicher Sicht ein Aspekt, der für den Kauf eines Crosstrainers spricht. Folgende Eigenschaften sollten hochwertige Geräte mit sich bringen:

  • Schrittlänge: Sie muss sich zum Vorbeugen von Fehlhaltungen individuell einstellen lassen.
  • Pedalabstand: Um Schäden am Bewegungsapparat zu meiden, müssen die Beinbewegungen achsengerecht verlaufen. Der Pedalabstand sollte nicht mehr als 25 Zentimeter betragen. Liegen bereits Gelenk- oder Hüftprobleme vor, muss der Abstand geringer ausfallen. Die Absprache mit einem Arzt wäre dabei ratsam.
  • Gewicht: Ein Crosstrainer sollte es mit mindestens 100 Kilogramm Körpergewicht aufnehmen.
  • Widerstand: Trainieren mehrere Personen an einem Crosstrainer, ist es positiv, wenn sich der Widerstand verändern lässt. Das bringt maximale Flexibilität.
  • Sicherheit: Ein GS- Zertifikat ist Pflicht und bestätigt, dass ein Produkt auf die nötige Sicherheit getestet wurde.
  • Griffe: Die Griffe sollten angenehm in der Hand liegen, rutschhemmend sein und sich einfach reinigen lassen.
  • Schwungmasse: Muss mindestens zwölf besser über 20 Kilogramm betragen. Je höher die Schwungmasse, desto harmonischer fühlt sich der Bewegungsablauf an.
  • Computer: Sollte Pulsfrequenz, Entfernung und Tempo anzeigen und komfortabel zu bedienen sein.

Für ein individuelles Training sind Crosstrainer mit mehreren Programmen empfehlenswert. Beispielsweise lässt sich die Intensität mit einem Bergprogramm steigern und ein Intervalltraining kurbelt die Fettverbrennung im besonderen Maß an. Auf der Internetseite www.crosstrainer.net wurden verschiedenste Crosstrainer von renommierten Marken arrangiert und bewertet, um die Recherche zu erleichtern. Als beliebteste Hersteller werden unter anderem Crane, Kettler, Christopeit und Hammer genannt. Beim Kauf im Internet sind authentische Kundenbewertungen eine große Erleichterung. Damit können sich Interessenten einen realistischen Eindruck zur Qualität verschaffen, ohne das Trainingsgerät zuvor getestet zu haben.

Kalorien verbrennen

Das regelmäßige Training auf dem Crosstrainer ist ideal für die kontinuierliche Verbrennung von Bauchfett. Während des intensiven Cardio-Trainings purzeln die Pfunde im Vergleich zu vielen anderen Methoden deutlich zügiger. Der Kalorienverbrauch ist hoch und auch die Kondition profitiert. Wer sich einen flachen und trainierten Bauch wünscht, ist mit diesen Geräten somit bestens beraten, da zunächst das grundlegende Problem an der Wurzel gepackt wird: Überschüssiges Fett. Situps sind zwar optimal zum Anregen des Muskelwachstums, liegt über den Muskeln aber ein Übermaß an Fett, ist davon nicht viel bis gar nichts zu sehen. Durch die Verbrennung von Bauchfett werden die darunterliegenden Bauchmuskeln freigelegt. Um neben dem Fettabbau gleichzeitig den Muskelaufbau anzukurbeln, ist es hilfreich die Muskulatur auf dem Crosstrainer anzuspannen. Dies sollte im Wechsel zur Entspannung erfolgen und bei gleichmäßiger Atmung.

Der Kalorienverbrauch beim Aktivsein auf Crosstrainern ist beeindruckend und beträgt bis zu 700 Kalorien pro Stunde.

Einstellungen und Körperhaltung

Bevor das Training beginnen kann, müssen die Einstellungen des Crosstrainers überprüft werden. Für eine gesunde Körperhaltung müssen sich beispielsweise die Griffstangen des Trainingsgeräts zwischen Ellbogen und Schultern befinden. Zudem dürfen die Knie nie vollständig durchgestreckt sein. Das würde den Kniegelenken auf Dauer schaden und sowohl Sehnen als auch Bänder überstrapazieren. Die Fußflächen müssen komplett auf den Pedalen aufliegen. Das schont nicht nur die Wadenmuskeln, sondern trainiert Oberschenkel und Gesäß. Dass Crosstrainer ausschließlich mit rutschfesten Sportschuhen benutzt werden, sollte selbstverständlich sein. Alles andere wäre zu gefährlich und würde den Trainingserfolg unnötig schmälern.

Fatal für die Halswirbel ist der ständige Blick nach unten. Stattdessen ist der Kopf möglichst gerade zu halten. Auch ein Hohlkreuz wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Schäden an den Lendenwirbeln könnten langfristig die Folge sein. Das Becken wird beim Bewegen nach vorne gerichtet und der Körper aufrecht gehalten. Eine Pendelbewegung gilt es zu verhindern. Zudem ist es wichtig sich beim Betätigen der Pedalen gut festzuhalten und die Griffe zu umschließen.

Aufwärmen, Trainieren und Cool-Down

Bevor das Training in die effizienteste Phase gelangt und die Fettverbrennung auf Hochtouren läuft, ist Aufwärmen angebracht. Dabei wird der Kreislauf angekurbelt und die Gelenke können sich langsam an den Bewegungsablauf gewöhnen. Mindestens fünf Minuten Warm-up sind ein Muss. Im Anschluss kann das eigentliche Training für den Fettabbau am Bauch beginnen. Anfänger sollten es langsam angehen lassen und nicht gleich bei den ersten Versuchen übertreiben. Zweimal pro Woche jeweils 30 Minuten genügen am Anfang, wobei zwischen den Trainingstagen mindestens ein Ruhetag liegen sollte. Die Intensität wird dabei moderat eingestellt. Nach und nach lässt sich das Training ausbauen. Nach dem aktiven Trainieren folgen fünf Minuten austreten bis zum Abschluss des Cool-Down mit Lockerungsübungen abseits des Crosstrainers.

Zur Orientierung möchten wir auf einen der wichtigsten Orientierungspunkte für ein gesundes Training aufmerksam machen:

Herzfrequenz

Sie sollte beim Training nicht über 75 Prozent und nicht unter 50 Prozent des Maximalpulses betragen. Der liegt bei durchschnittlich 220 Schlägen pro Minute. Als Anhaltspunkt dient der Maximalpuls von rund 180 Schlägen pro Minute bei einem Mann im Alter von 40 Jahren. Hersteller Hammer hat unter www.hammer.de ein Trainingspulsdiagramm für Frauen und Männer veröffentlicht inklusive des jeweiligen Maximalpulses. Um die Herzfrequenz zuhause zu messen, ist ein Crosstrainer mit Handpulssensoren vorteilhaft.

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