Was ist eigentlich Traubenzucker?

Traubenzucker, genauer das Kohlenhydrat Dextrose, ist vor allem als schneller Energiespender bekannt. Er wurde erstmals 1792 in Weintrauben entdeckt, allerdings wird er industriell durch die Spaltung von Stärke gewonnen, wofür stark stärkehaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Kartoffeln verwendet werden. Er kommt natürlicherweise außer in Trauben auch in vielen weiteren Obstsorten und ebenso in Honig vor. Im Handel erhältlicher Traubenzucker ist oft zusätzlich mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert.

Die besondere chemische Struktur des Traubenzuckers ermöglicht es diesem, im Gegensatz zu herkömlichem Zucker sofort ins Blut überzugehen und auf diese Weise unmittelbar für einen Energieschub zu sorgen. Allerdings ist der industriell hergestellte Traubenzucker, der in Pulver- oder Tablettenform verkauft wird, kein Lebensmittel, das man in großen Mengen verzehren sollte. Er kann die Nährstoffaufnahme behindern und zu Verdauungsbeschwerden führen.


Das ist aber noch kein Grund, Traubenzucker generell als gesundheitsschädlich einzustufen. Bei einer Müdigkeitsphase kann er sich als durchaus hilfreich erweisen. Menschen, die von Diabetes mellitus betroffen sind, können durch die Einnahme von Traubenzucker schnell etwas gegen Unterzucker tun und sollten deshalb immer etwas Traubenzucker für den Notfall bei sich tragen. Aber egal, wie und wofür er verwendet wird: Die Wirkung des Traubenzuckers setzt nicht nur schnell ein, sie hält auch nicht lange an.