Wie funktioniert Trennkost?

Abnehmen durch Trennkost

Die beste Nachricht zuerst
Bei der Trennkost gibt es kaum ein Verbot in Sachen Essen. Zu den absolut unerwünschten Lebensmitteln gehört lediglich die Kategorie Hülsenfrüchte. Auf Erbsen, Bohnen und Linsen zu verzichten, ist eine der leichtesten Übungen. Jeder weiß: Hülsenfrüchte sind gesund wegen ihres Eiweißgehaltes, der Mineralien, der Vitamine und der Ballaststoffe. Dennoch gehören sie bei den meisten nicht zu den unentbehrlichen Lebensmitteln.


Auf den Mix kommt es an
Die Idee der Trennkost basiert auf der Trennung von eiweißhaltigen Lebensmitteln und kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Diese werden niemals in einer Mahlzeit vereint. In der Küchenpraxis bedeutet dies, dass Fisch und Fleisch mit Gemüse serviert werden und gleichzeitig auf Reis, Brot, Nudeln und Kartoffeln verzichtet wird. Dennoch ist die Kombination von kohlenhydrathaltigen Komponenten im Gegenzug mit Gemüse jeder Art erlaubt.

Ja, bitte!

  • Saftiges Steak mit Salat der Saison oder gedämpftem Gemüse (Karotten, Rosenkohl)
  • Gekochter Reis mit Ragout aus Tomaten
  • Bunter Salatteller mit Ei, Thunfisch, Kapern, Artischockenböden

Nein, danke!

  • Steak mit Pommes frites
  • Reis mit Zürcher Geschnetzeltem
  • Gebratene Leber mit Kartoffelpüree


Die magische Drei
Trennkost ist grundsätzlich ein guter und vor allem gangbarer Weg, um sich bewusst gesund zu ernähren. Schon allein die Tatsache, dass sich ein Trennköstler mit den einzelnen Komponenten seiner Mahlzeiten auseinandersetzt, ist ein wichtiger Aspekt dieser Ernährungsweise. Dabei ist das ganze System von klarer Struktur:

  • Gruppe 1 Gemüse (ist generell neutral)
  • Gruppe 2 Eiweiß
  • Gruppe 3 Kohlenhydrate

Trennkost im Trend
Neue ernährungswissenschaftliche Erkenntnis haben zur Folge, dass sowohl die allgemeinen Grundsätze gesunder Ernährung als auch die zahlreichen Diäten regelmäßig auf den Prüfstand kommen. Neue Trennkostimpulse kommen von der Low-Carb & Low-Fat-Bewegung. Die generelle Trennung von Kohlenhydraten und Fett machen die klassische Trennkost zu einer noch wirkungsvolleren Diät. Gleichzeitig geht die Trennkost in Richtung lacto-vegetabile Diät und verzichtet zunehmend auf den regelmäßigen Fleischgenuss.


Probieren geht über studieren
Ein Trennkost-Selftest lohnt sich durchaus. Neben den wenigen Verboten und der klaren Gruppenstruktur gibt es sehr gute Hilfsmittel wie Kochbücher, Tabellen, Speisepläne und ein einfaches Farbsystem, mit dem sich die Lebensmittel auf einen Blick zuordnen lassen. Wie bei jeder guten Diät widmen sich zahlreiche Blogs diesem Thema und die virtuelle Trennkost-Community tauscht lebhaft eigene Erfahrungen und News aus.