Superfood: Vogelmiere

Die Vogelmiere ist ein Superfood

Die Vogelmiere ist eine krautige Pflanze, gehört zur Familie der Nelkengewächse und ist unter anderem auch als Vogel-Sternmiere oder Sternenkraut bekannt. Sie ist ein sehr köstliches Kraut für Salate und Kräuterbutter und lässt sich das ganze Jahr über sammeln, obwohl das Frühjahr und der Sommer die beste Zeit sind.

Inhaltsstoffe

  • Vitamine
  • Saponine
  • Flavonoide
  • Cumarine
  • Mineralien
  • Oxalsäure
  • Zink
  • ätherische Öle

Wie erkenne ich Vogelmiere?

Die Pflanze wächst sehr gern auf bearbeiteten Flächen, wie zum Beispiel in Gärten. Sie liebt nährstoff- und stickstoffreiche Böden, die gut bewässert sind. Aber auch aus Blumentöpfen auf dem Balkon kann sie ihre Köpfchen strecken. In Städten sieht man sie manchmal neben Gehwegen auf Beeten wachsen.


Sie ist eine zierliche, aber sehr robuste Pflanze, die ganze Beete überwuchern kann. Sie legt sich dabei wie ein Teppich über die Erde und wird deshalb oft als Unkraut gesehen und bekämpft. Schade, denn Vogelmiere ist ein exzellentes und sehr schmackhaftes Heilkraut, das einen leicht nussigen Geschmack hat.

Wirkung der Vogelmiere

  • blutreinigend
  • blutstillend
  • harntreibend
  • kühlend
  • schleimlösend
  • juckreizlindernd
  • menstruationsfördernd
  • milchbildungsfördernd

Vorsicht, Verwechslungsgefahr!

Es gibt eine Pflanze, die der Vogelmiere zum Verwechseln ähnlich sieht. Wären da nicht die Unterschiede in den Blütenfarben, könnte kaum jemand die Vogelmiere wirklich sicher bestimmen. Doch das könnte böse enden, denn der giftige Ackergauchheil sieht der Vogelmiere verblüffend ähnlich.

Um sicher zu gehen, wirklich Vogelmiere zu ernten, sollten Sie das nur tun, wenn sich bereits die kleinen weißen Blüten der Vogelmiere erahnen lassen oder bereits in voller Pracht sind. Die Blüten des Ackergauchheil sind Blau oder Orange.

Vogelmiere gegen Pickel und bei Husten

Vogelmiere dient als Heilkraut, um zahlreiche Krankheiten und andere Beschwerden abzuschwächen oder zu vertreiben. Sie wird unter anderem bei Frühjahrsmüdigkeit, Blähungen, Hautproblemen, Schnittwunden und Husten eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete sind:

  • Bronchitis
  • Lungenleiden
  • Verstopfung
  • Hämorrhoiden
  • Gelenkentzündungen
  • Rheuma
  • Gicht
  • Nierenschwäche
  • Augenentzündung
  • Geschwüre
  • schlecht heilende Wunden
  • Quetschungen
  • Furunkel
  • Pickel