Superfood: Moringa

Moringa gilt als bestes Superfood überhaupt, da es eine Unmenge an wertvollen vitalisierenden, regenerierenden und Krankheiten vorbeugenden Substanzen enthält. Wegen seiner hohen Nährstoff-Dichte und seiner vielseitigen Einsetzbarkeit aller Pflanzenteile nennt man den Baum auch „Wunderbaum“.

Was ist Moringa?

Der Moringa-Baum wird auch Meerrettich-Baum genannt. Er gehört zur Familie der Bennuss-Gewächse. Das Trockenheits- und hitzeresistente Gewächs trägt diese Bezeichnung wegen des scharfen meerrettichartigen Geschmacks seiner Blätter. Der schnell wachsende Baum stammt ursprünglich aus Nordindien und kommt heute außerdem noch in Afrika, Asien, Lateinamerika, Arabien und der Karibik vor.


Seine pikant-aromatischen Blätter werden in den Dritte-Welt-Ländern gegen Mangelernährung eingesetzt. Alle Teile des Moringa-Baums sind medizinisch wirksam.

Welche medizinische Wirkung hat Moringa?

Das kalorienarme Moringa hat mit seinen mehr als 90 Vitalstoffen – darunter befinden sich allein 46 Antioxidantien – die höchste Nährstoff-Konzentration, die ein pflanzliches Gewächs jemals erreicht hat. Es enthält Beta-Sitosterol, Zeatin, Quercetin, Kämpferol, Caffeoxylchinasäure, alle essentiellen Aminosäuren, Omega-3-, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren, Zytokine, Beta-Karotin, die Vitamine A, B, C, D, E und K, Biotin, Folsäure, Zink, Schwefel, Selen, Natrium, Kalium, Phosphor, Molybdän, Magnesium, Mangan, Eisen, Fluor, Kupfer, Chrom, Kalzium, Polyphenole etc.

Moringa…

  • wirkt entzündungshemmend
    Es wird zur Behandlung von rheumatischer Arthritis, Atemwegsentzündungen, Geschwüren, Abszessen und Infektionskrankheiten verwendet. Sein hoher Vitamin E-Gehalt fördert die Bildung von Immunzellen. Andere bioaktive Stoffe verbessern die Wundheilung und wirken adstringierend. Die antioxidativen Eigenschaften des Heilmittels sind so intensiv, dass sie sogar das Selbstmordprogramm von Krebszellen aktivieren können.
  • reguliert den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel
    Dank ihres hohen Ballaststoff-Gehalts und der vielen Antioxidantien beeinflussen Moringa-Produkte den Stoffwechsel und sorgen so für einen normalen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel.
  • wirkt blutdrucksenkend
    Die Vitamine A1, A5, B3 und B10 verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Die Antioxidantien sorgen dafür, dass sich das Cholesterin nicht auf den Gefäßwänden absetzen kann bzw. sie entfernen die gefäßverengenden Arteriosklerotischen Plaques. Die Erweiterung der Blutgefäße senkt den Blutdruck.
  • entgiftet
    Der harntreibende Effekt von Moringa lässt Ödeme abschwellen und sorgt für eine optimale Reinigung des Körpers von Toxinen.
  • fördert Konzentration und intellektuelle Leistungsfähigkeit
    Kalium verbessert Konzentration, Denkvermögen und Nervenfunktion. Unterstützt wird es dabei von komplexen Kohlenhydraten, Eisen und Zink.
  • verbessert die Stimmung
    Die im Moringa vorkommende essentielle Aminosäure Tryptophan produziert im Gehirn das Glückshormon Serotonin und wirkt daher als natürliches Antidepressivum.
  • wirkt wachstumsfördernd
    Moringa-Zytokine und Antioxidantien fördern Wachstum und Regeneration von Zellen und Gewebe und verlangsamen die Alterungsprozesse im Körper.
  • sorgt für schöne Haut
    Vitamin A und C unterstützen die Kollagen- und Elastin-Produktion und sorgen so für straffe faltenfreie Haut.
  • fördert die Zahn- und Knochengesundheit
    Kalzium und andere wertvolle Stoffe bauen Zahn- und Knochensubstanz auf.

    Sämtliche Angaben zu den Nebenwirkungen beziehen sich auf Moringa-Blätter und Moringa-Pulver und sind durch klinische Studien belegt. Zu den unerwünschten Effekten von Rinde, Wurzelrinde und Wurzel liegen aktuell noch keine gesicherten wissenschaftlichen Daten vor.

    Bei Diabetikern reduziert das bewährte Naturheilmittel den Blutzucker so stark, dass eine Anpassung der Insulindosis notwendig werden kann. Bei Schwangeren kann Moringa vorzeitige Wehen auslösen. Überdosierungen können zum Auftreten von Durchfall und Leberschäden führen.


Wie wendet man Moringa an?

Moringa ist sogar in höherer Dosis gut verträglich. Allerdings sollte man mit einer niedrigen Dosis beginnen und sie allmählich steigern. Bei der kurmäßigen Einnahme von Moringa-Pulver beispielsweise ist eine Anfangsdosis von 1/2 TL täglich angemessen. Später können Sie sich dann auf eine Menge von dreimal einem gehäuften EL pro Tag (etwa 10 Gramm) steigern. Beim Pulver liegt die tägliche Höchstdosis liegt bei etwa 25 Gramm.

Regelmäßig eingenommen, reicht eine Menge von einem Gramm pro Tag aus. Wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren möchten, empfiehlt sich die Einnahme von einem gehäuften EL vor jeder Mahlzeit. Moringa-Produkte sollten grundsätzlich nicht auf nüchternen Magen eigenommen werden.

Moringa ist als Blätter, Samen, Saft, Öl, Tee, Tabletten, Kapseln und Pulver erhältlich. Die frisch gepflückten Blätter können roh verzehrt werden, sind in Europa jedoch nicht erhältlich. Das Moringa-Öl hat einen süßlichen Geschmack und wird durch Pressung aus den Samen der bohnenähnlichen Früchte gewonnen.

Den Tee stellt man aus frischen oder getrockneten Moringa-Blättern her. Empfehlenswert sind auch Bio Moringa-Teemischungen, die mit Orangen, Äpfeln oder Kiwi angereichert sind. Die natürlichen Fruchtzusätze neutralisieren den herben Geschmack der Moringa- Blätter.

Die pulverisierten Blätter werden außerdem zur Herstellung von Kapseln, Tabletten und Pulver verwendet. Auch bei ihnen sollten Sie darauf achten, nur 100 % reine Ware zu erhalten, die frei von chemischen Zusätzen ist. Bis auf die frischen Blätter sind die meisten Moringa-Nahrungsergänzungsmittel in Bioläden und manchen gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Das Pulver eignet sich als gesunde Zugabe zu Smoothies, Fruchtsäften und Suppen und kann auch in Müslis und Quark eingerührt werden.