Superfood: Heidelbeeren

Was ist alles drin in der Heidelbeere?
Heidelbeeren sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch sehr gesund und dabei sogar noch kalorienarm. Die blaue Beere enthält Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt, Vitamin E, das freie Radikale einfängt und so vor Faltenbildung schützt, sowie spezielle Gerbstoffe, die Darmentzündungen entgegenwirken. Wichtigster Wirkstoff der Heidelbeere sind allerdings die sogenannten Anthocyane.

Anthocyane unterstützen Sie dabei, länger jung und gesund zu bleiben
Anthocyane sind wasserlösliche Pflanzenstoffe, die vielen Früchten, so etwa auch Brombeeren oder Schlehen, eine tiefblaue bis violette Farbe verleihen. Diese Sekundärstoffe helfen den Pflanzen dabei, kurzwelliges UV-Licht in Wärme umzuwandeln, locken Insekten zwecks Bestäubung an und binden freie Radikale im Pflanzensaft. Von der letztgenannten Eigenschaft profitiert auch der Mensch, wenn er die Heidelbeeren verzehrt. Anthocyane binden freie Radikale auch im menschlichen Körper und entfalten dabei eine deutlich stärkere Wirkung als Vitamin E alleine. Der regelmäßige Verzehr von Heidelbeeren kann so den natürlichen Alterungsprozess der Haut verzögern. Studien zeigen außerdem, dass die regelmäßige Zufuhr von Anthocyanen das Krebsrisiko senken kann.


Heidelbeeren richtig verarbeiten
Heidelbeeren sind sehr druckempfindlich und schimmeln schnell. Frische Früchte sollte man deshalb vorsichtig transportieren und am besten noch am selben Tag verzehren. Bei kühler und trockener Lagerung überstehen sie aber auch eine Nacht. Wer Beeren im Wald sammelt, sollte sie auf jeden Fall gründlich waschen. Die gefürchtete Echinokokkose, die durch die Eier des Fuchsbandwurms ausgelöst wird, können sich Beerensammler aber anders, als bisher befürchtet wohl doch nicht holen. Zumindest gab das Robert-Koch-Institut Entwarnung für Brom- und Blaubeeren. Eine Übertragung der Krankheit durch kontaminierte Waldfrüchte konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Sie können also unbesorgt weitersammeln.


So schmecken Heidelbeeren am besten
Heidelbeeren schmecken frisch und ohne weitere Zutaten bereits köstlich und eignen sich ganz hervorragend als kalorienarmes Dessert. Etwa 100 Gramm davon mit 250 Milliliter Sojamilch und einem Esslöffel Ahornsirup gemixt ergeben einen leckeren Shake, der reich an Proteinen und Mineralstoffen ist und sogar eine kleine Mahlzeit ersetzen kann. Getrocknete Heidelbeeren eignen sich in der kalten Jahreszeit als Vitaminspritze für Haferflocken oder Müsli. Getrocknet gehört die Beere außerdem in jede Hausapotheke. Bereits eine Handvoll der köstlichen Früchte hilft sehr effektiv gegen Darmkrämpfe und Durchfall.