Superfood: Eichblattsalat

Eichblattsalat

Die gezackten Blätter sehen Eichenblättern wirklich ähnlich. Es ist aber nur die Ähnlichkeit, die diesem Salat zu seinem Namen verholfen hat. Oft wird er auch Eichenlaubsalat genannt. Mit Eichenlaub hat er nichts zu tun. Es handelt sich um ein Salatgemüse aus der Familie des Endiviensalates, kommt aus den USA und wird manchmal auch Amerikanischer Pflücksalat genannt. Heute sind Spanien, Italien und Frankreich die Hauptlieferanten, aber auch deutsche Gärtnereien und Gemüsebauern pflanzen ihn im Freiland und unter Glas. Der Freilandsalat wird vom Frühsommer bis zum Herbst geerntet. Während des restlichen Jahres wächst er im Gewächshaus.


Die zarten, empfindlichen Blätter haben pro 100 Gramm nur 11 Kalorien, werden daher von Abnehmwilligen und Menschen, die besonders auf ihr Gewicht achten, gerne verwendet.
Eichblattsalat enthält die Vitamine B1, B2, C, E und Provitamin A.

An Mineralstoffen gibt es Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor. Besonders viele Vitalstoffe enthalten die dunklen Blätter.
Vom Eichblattsalat gibt es rote und grüne Züchtungen. Meistens wird die rote Sorte „Red Salad Bowl“ mit einem gekräuselten Blattrand gezüchtet.

Einkauf und Lagerung

Da der Eichblattsalat sehr empfindlich ist, sieht man meist schon auf den ersten Blick, wie frisch geerntet er ist. Wenn die Schnittfläche des Strunkes braun ist, liegt er eindeutig schon zu lange im Gemüseladen oder im Supermarkt. Er welkt sehr schnell und daher ist er nur frisch, wenn die Blätter eine satte Farbe haben und frisch und knackig wirken.
Rascher Verbrauch ist bei diesem Salat fast Pflicht. Wenn er aber gelagert werden muss, sollte er leicht befeuchtet werden. Locker in Papier eingeschlagen hält er dann im Kühlschrank etwa zwei Tage.


Küchentipps

Die empfindlichen Blätter können sandig und erdig sein. Ab und zu versteckt sich zwischen den gekräuselten Blättern auch ein Tierchen. Daher muss der Eichblattsalat immer gründlich und trotzdem vorsichtig gewaschen werden.

Eichblattsalat wird oft wegen seiner schönen Farbe mit anderen Blattsalaten gemischt. Er bringt aber auch selbst Geschmack mit. Er schmeckt leicht nussig, ist milder als Endiviensalat, aber kräftiger als manch anderer Kopfsalat. Ein besonderer Salat macht sich auch mit besonderen Zutaten gut. So passen beispielsweise gebratene Pilze perfekt zum Eichblattsalat. Eine Vinaigrette mit Tomaten passt ebenso gut wie Schaf- oder Ziegenkäse. Das Dressing sollte erst ganz knapp vor dem Anrichten auf den Salat gegeben werden, da er sonst rasch welk wird.