Superfood: Brahmi

Im Ayurveda, der indischen Lehre des Lebens, spielt die Brahmi-Pflanze eine große Rolle. Auch in Europa schätzt man inzwischen ihre heilenden Kräfte. Brahmi ist ein wahrer Stresskiller, spendet mehr Klarheit, führt zu innerer Balance, hilft bei Nervosität und verbessert die Konzentration.

Klarer Geist und gesunder Körper

Das kleinblättrige Kraut (Bacopa monnieri), angebaut zum therapeutischen Einsatz, entfaltet seine Wirkung auf der körperlichen und geistigen Ebene. In erster Linie hilft es beim Lernen und Verarbeiten von neuen Informationen, sodass die Inhalte auch länger im Gedächtnis bleiben. Die Durchblutung im Gehirn wird verbessert und das hat einen positiven Effekt sowohl auf das Kurz- als auch auf das Langzeitgedächtnis. Brahmi verhilft auch zu innerer Ruhe und ist ideal für jene, die unter Unruhezuständen leiden.


Die „Gedächtnispflanze“ mit ihren dunkelgrünen Blättern, die wie eine kleine Sukkulente aussieht, bevorzugt Feuchtgebiete und die Tropen. Sie lebt teilweise im Wasser und in Marschlandschaften. Aus den eiförmigen Blättern werden Heilmittel hergestellt, die als Pulver, Kapseln oder Tabletten erhältlich sind.

Wirkungsvoll gegen Angstzustände

Im Ayurveda wird Brahmi mit seinen heilenden Glykosiden, zu denen ebenfalls Saponide gehören, auch zur Behandlung von Fieber und Entzündungen eingesetzt. Die entgiftenden und blutreinigenden Eigenschaften sind gleichermaßen wertvoll. Das Saponin beziehungsweise Hersaponin wirkt beruhigend auf den Organismus. Im Gehirn wird die Produktion von Serotonin, dem stimmungshebenden Wohlfühlhormon, stimuliert.

Stresskiller und Anti-Aging-Mittel

Eine wahre Fundgrube an Vitaminen und Mineralien – A, B, E, K, Magnesium, Natrium, Kalium, Mangan, Kupfer und Zink – enthält Brahmi; auch Phenole, denen wichtige Anti-Aging-Eigenschaften zugeschrieben werden.
Außerdem senkt Brahmi den Cortisol-Spiegel, sodass der Stresspegel im Körper abgebaut werden kann und man wieder wie von selbst zu ruhigem Schlaf und innerer Balance findet.


Bio-Qualität

Am besten nimmt der Körper Brahmi auf, wenn man es in Verbindung mit fetthaltigen Lebensmitteln kombiniert. Man sollte sich auch ruhig über das jeweilige Anbaugebiet und seine Umgebung erkundigen, da diese Pflanze nicht nur das Wasser wie ein Schwamm aufsaugt, sondern auch die möglicherweise darin enthaltenen Schadstoffe.

Brahmi, das Heilkraut

Die kleinen, fleischigen Blätter, die leicht bitter im Geschmack sind, eignen sich auch hervorragend als Zutat zu einem frischen Salat. Aus den Blättern der Brahmi-Pflanze kann man sich wunderbar einen Teeaufguss zubereiten. Dazu nimmt man einen gehäuften Teelöffel Blätter, übergießt sie mit heißem Wasser und lässt die Infusion circa zehn Minuten ziehen. Davon sollte man etwa zwei bis drei Tassen am Tag genießen.