Nüsse: Pekannuss

Welche Nährstoffe sind in der Pekannuss?
Die Pekannuss ist reich an Vitamin A und Vitamin C. Außerdem enthält sie einen B-Vitamin-Komplex, Kalzium, Eisen, Zink und einen sehr hohen Anteil an Magnesium. Auffallend ist auch ihr hoher Anteil an Beta-Carotin. Der Anteil an Fett beträgt allerdings 72 Prozent. 16,6 Prozent davon sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, 45,2 Prozent sind einfach ungesättigte Fettsäuren. Ihr Kaloriengehalt ist mit 703 Kcal pro 100 Gramm sehr hoch.


Welche Wirkung hat das auf die Gesundheit?
Beta-Carotin und Vitamin A haben einen positiven Einfluss auf die Augen und die Prostata, der B-Vitamin-Komplex gilt als Stimmungsaufheller. Die Mineralien wie Eisen, Kalzium und Magnesium haben einen direkten Einfluss auf die Knochen, die Zähne und den Muskelaufbau. Die ungesättigten Fettsäuren sind ausgesprochen gut für Herz und Kreislauf. Wer regelmäßig Pekannüsse isst, verbessert seinen Cholesterin-Spiegel und senkt sein Risiko für Herz- und Kreislaufkrankheiten. Allerdings haben die Nüsse so viele Kalorien, dass man die Menge nie aus den Augen verlieren darf! Mit einer Handvoll Nüssen hat man sehr schnell die Hälfte seines Tagesbedarfs an Kalorien gedeckt.

Für wen sind Pekannüsse besonders gesund und wichtig?
Läufer und alle Sportler, die einen sehr hohen Kalorienverbrauch haben, können die volle Wirkung der Pekannüsse wirklich genießen. Die Mineralstoffe unterstützen die Knochen und die Muskeln, und die vielen Kalorien werden sehr schnell wieder abtrainiert. Außerdem decken 100 Gramm Nüsse bereits den Tagesbedarf an Zink, ein Mineralstoff, der wichtig für den Protein- und Fettstoffwechsel ist. Pekannüsse sind für alle, die ein nährstoffreiches Nahrungsmittel brauchen und das gleichzeitig lange haltbar ist, außerordentlich wichtig. Bergsteiger haben sie deshalb oft in der Tasche. Sie sind aber auch immer Bestandteil der Astronautennahrung.


Sind Pekannüsse auch während einer Diät zu empfehlen?
Pekannüsse können eine Diät sogar unterstützen und dafür sorgen, dass man schneller abnimmt. Wenn man darauf achtet, dass das tägliche Limit an Kalorien nicht überschnitten wird, sorgen die Nüsse für einen verbesserten Stoffwechsel und unterstützen damit alle Abnehm-Bemühungen.

Pekannüsse als Heilmittel?
25 Gramm Pekannüsse täglich senken den Cholesterinspiegel und verringern damit das Risiko, an Herz- und Kreislauf zu erkranken. Nüsse können Medikamente und eine ärztliche Behandlung natürlich nicht ersetzen, aber sie können krankhafte Veränderungen im Körper vorbeugen und unterstützen jede Behandlung und damit die Heilung eines Patienten.
Schützen Pekannüsse vor Krebs?
Pekannüsse enthalten hohe Mengen an Beta-Carotin, dem nachgewiesen wurde, dass es Krebs vorbeugen kann. Besonders effektiv scheint es sich in Bezug auf Prostatakrebs und andere Prostata-Erkrankungen auszuwirken, da es das Wachstum der Prostata hemmt. Außerdem enthalten Pekannüsse große Mengen an Zink. Prostata-Patienten leiden oft gleichzeitig unter Zink-Mangel. Wahrscheinlich wird der Zinkmangel durch die vergrößerte Prostata ausgelöst, was wiederum den Zustand der Prostata verschlechtert. Mit Pekannüssen kann dieser Kreislauf durchbrochen werden und der Zinkspiegel verbessert werden.


Gibt es eine Pekannuss-Allergie?
Ja! Nuss-Allergiker reagieren meist auch auf Pekannüsse. Vor allem bei Kindern kann sie sogar zu einem anaphylaktischen Schock führen. Pekannüsse gehören zur Familie der Walnüsse, gerade Walnuss-Allergiker müssen deshalb sehr vorsichtig sein.

Was Pekannüsse so besonders macht

Die Pekannuss ist nicht nur ein kleines Power-Paket, sie ist für viele Menschen auch eine Nuss voller Symbolik. Die Bäume stammen ursprünglich aus dem südlichen Nordamerika. Dort waren sie eine wichtige Nahrungsquelle für Indianer, die sie bei ihren weiten Nomaden-Wanderungen immer bei sich trugen. Deshalb ist der Pekannuss-Baum auch ein Symbol des Lebens. In Texas ist er sogar der offizielle Staatsbaum, und seit 1996 ist der 14. April in ganz USA der „Tag der Pekannuss“.