Macht Senf dick?

Macht Senf dick?

Senf ist ein uraltes Würzmittel, das aus nur wenigen Bestandteilen hergestellt wird. Senf wird auch Mostrich genannt. Es gibt den milden Tafelsenf, den süßen Senf und sehr scharfe Senfsorten sowie verschiedene andere Geschmacksrichtungen. Senf fördert die Verdauung und trägt mit zur Verträglichkeit fetter Speisen bei. Er wird gerne zu herzhaften Wurst- und Fleischmahlzeiten gereicht. Auch im Salatdressing und zu warmen Soßen wird Senf gerne verwendet.

Senf besteht aus gemahlenen Senfsamen, Salz, etwas Zucker oder Honig, Weinessig und Wasser. Die individuell hinzugegebenen Gewürze wie Estragon, Meerrettich (sehr gesund!) oder Chili verleihen dem Gewürz die eigene Note. Je nach dem, welche Bestandteile im Senf verarbeitet werden, verändert sich das Aussehen des Senfs. So kann er mal eher bräunlich oder grünlich ausschauen oder auch hellgelb.


Senfmehl enthält heilsame ätherische Öle, die Senföle. Als Packung aufgelegt, hilft Senfmehl gegen Rheuma. Werden die Senföle inhaliert, wirken sie desinfizierend und werden bisweilen bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.

5 Gramm Senf enthalten durchschnittlich 4 Kalorien, 0,2 Gramm Fett, 0,2 Gramm Kohlehydrate und 0,3 Gramm Eiweiß. Senf macht also nicht dick. Wenn das Würzmittel allerdings mit fetthaltigen Bestandteilen wie Öl, Mayonnaise, Rahm oder Sahne vermischt wird, steigt der Kaloriengehalt dieser Marinade insgesamt erheblich. Kleine Unterschiede im Kaloriengehalt von Senf ergeben sich aus dem Zuckergehalt. In den Mengen, in welchen Senf normalerweise verzehrt wird, gerät die Würzpaste trotzdem nicht zum Dickmacher.


Jede Region ist stolz auf ihr eigenes, traditionelles Senfrezept. In Ostdeutschland ist es beispielsweise der Bautz’ner Senf, aus Bayern kommt der süße Weißwurstsenf und aus Frankreich stammt der scharfe Dijonsenf.

100 g Senf enthalten:
79 Kalorien
4,0 g Fett
4,0 g Kohlehydrate
5,9 g Eiweiß