Machen Pommes Frites dick?

Es ist so eine Sache mit den guten Vorsätzen in puncto Gesundheit und Ernährung. Manchmal klappt es ganz gut mit der Umsetzung, aber dann und wann stolpert man über die eine oder andere Sünde, der man schlicht und einfach nicht widerstehen kann.

Vielen Leuten geht es so mit Pommes frites. Schon die meisten Kinder bekommen glänzende Augen, wenn sie an die goldbraun frittierten Kartoffelsticks denken. Vielen Erwachsenen geht es nicht anders. In der Mittagspause geht es dann – oft auch noch unter Zeitdruck – schnell zur Pommesbude. Meist auch noch mit Ketchup oder gar Mayonnaise werden die Pommes frittes dann hinuntergeschlungen, obwohl man doch genau weiß, dass kurz danach schon das schlechte Gewissen einsetzen wird.

Zu Recht? Leider ja.


Dass Pommes frites nichts für die schlanke Linie sind, das steckt schließlich schon in ihrem Namen. „Fritten“ kommen nun mal mit reichlich Öl in Berührung. Das ist nicht nur ungesund für Herz und Co, sondern macht auch dick. Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass auch Ketchup und Mayo enorme Kalorienbomben sind. Ketchup ist zwar das fettärmere und damit kleinere übel, doch enthält es leider sehr viel Zucker. Fazit: Ab und an dürfen Pommes sein, aber man sollte sie wirklich nur sehr selten und dann ganz bewusst genießen, wenn man lange gesund bleiben und sich an einer schlanken Figur erfreuen möchte.


Kleiner Zusatztipp für alle, die ab und zu nicht widerstehen können: Dicke Pommes enthalten etwas weniger Fett, als ihre dünneren Kollegen. Deutlich besser sind jedoch Pommes aus dem Backofen.

Kalorien (kcal) pro 100 g: 291
Kohlenhydrate: 44
Eiweiß: 6
Fett: 13