Machen Kirschen dick?

Sommerzeit ist Kirschenzeit. Die leckeren Süß- und Sauerkirschen gehören zu den kalorienarmen Obstsorten, denn sie haben nur 60 Kilokalorien auf 100 g.

Die enthaltenen Ballaststoffe und Pektine machen satt und fördern die Verdauung. Aber Kirschen schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch sehr gesund. Die roten Farbstoffe der Kirsche (Anthocyane) haben eine positive Wirkung auf die Blutgefäße, fangen freie Radikale und senken den Harnstoffgehalt im Blut (positiv bei Rheuma und Gicht). Das enthaltene Kalium fördert die Herzfunktion, während das Kalzium Knochen und Muskeln stärkt. Zusätzlich sind in 100 g Kirschen 15 mg Vitamin C und viele Vitamine des B-Komplexes, Folsäure, Betacarotin, Eisen und Phosphor enthalten. Diese bioaktiven Inhaltsstoffe stärken Herz, Kreislauf und Immunsystem und können damit anderen Erkrankungen vorbeugen.


Bereits zu Omas Zeiten war bekannt, dass man nach dem Kirsch-Genuss kein Wasser trinken sollte. Die auf der Schale der Kirschen haftenden Hefezellen würden im Wasser zu gären anfangen und zu unangenehmen Bauschmerzen führen.

Kalorien (kcal) pro 100 g: 60 kcal
Kohlenhydrate: 13,3 g
Eiweiß: 0,9 g
Fett: 0,3 g