Machen Erbsen dick?

Ob deftige Erbsensuppe, feine kleine Erbsen als Beilage zu Fleisch und Kartoffeln oder anderen klassischen Gerichten oder aber frisch ausgepalt direkt aus der Schote – Erbsen sind in aller Munde. Das liegt zum einen sicherlich an ihrem feinen Geschmack, der die kleinen, grünen Hülsenfrüchte bei Alt und Jung so beliebt macht.

Das liegt zum anderen aber auch an den vielen Vorteilen, die der Genuss von Erbsen bietet. Dass man von Erbsen dick wird, ist ein Gerücht. Zwar gehören sie zu der Familie der Hülsenfrüchte und enthalten damit wesentlich mehr Kalorien als beispielsweise grüne Gemüse oder Salat. Dafür sind sie aber auch nahrhafter, enthalten mehr Eiweiß, viele Ballaststoffe und halten sehr lange satt. Auf 100 Gramm kommen dennoch nur 70 Kalorien.


Dickmacher sind Erbsen also sowieso nicht, gesetzt den Fall, man achtet auf eine fettarme Zubereitung. Wenn man Erbsen lediglich leicht dünstet oder sie sogar roh verzehrt, bekommt der Körper natürlich die höchste Menge der guten Inhaltsstoffe ab, während starkes Erhitzen viele Vitamine abtötet. Tatsächlich sind Erbsen gut aufgestellt, was Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente betrifft. So enthalten Erbsen die Vitamine B1, B2, B3 und Karotin, aber auch nicht zu vernachlässigende Mengen Vitamin C, E, Kalium und Magnesium, sowie Zink.

Kalorien (kcal) pro 100 g: 70
Kohlenhydrate: 10,5
Eiweiß: 5,9
Fett: 0,38