Machen Champignons dick?

Champignons finden in einer Vielzahl von Gerichten Verwendung und sind vermutlich die Pilze, die in der deutschen Küche die häufigste Verwendung finden. Besonders aromatisch schmecken sie, wenn sie nicht aus der Zucht, sondern sozusagen aus freier Wildbahn kommen. Dank des Zuchtchampignons gibt es die weißen oder braunen Pilze jedoch das ganze Jahr.

Gerichte mit Champignons gelten vielen figurbewussten Menschen als Dickmacher. Kein Wunder, kommen Champignons doch in zahlreichen Kalorienbomben zum Einsatz. Ob sahniges Pilzragout mit Knödeln oder Champignonscremesuppe – tatsächlich gehen viele Pilzgerichte ruckzuck auf die Hüfte. Das muss allerdings nicht sein. Betrachtet man den Champignon einmal für sich, so stellt man fest, dass der kleine Kerl alles andere als sehr kalorienhaltig ist. Auf 100 Gramm kommen gerade mal etwa 22 Kalorien.


Der Champignon an sich macht also sicherlich nicht dick. Zudem ist er durchaus gesund, enthält neben Eiweiß und essentiellen Aminosäuren auch die Vitamine K, D, E und B, sowie Niacin, Kalium und Eisen. Champignons gelten gemeinhin als etwas schwer verdaulich, daher ist es wichtig, sie gut zu kauen. Dann steht einem Genuss ohne Reue jedoch nichts mehr im Wege – zumal es ja auch viele kalorienarme Zubereitungsformen für die beliebten Pilze gibt. Denn Champignons schmecken ja glücklicherweise nicht nur in sahnigen Saucen, sondern auch mit viel Kräutern und wenig Fett gebraten oder sogar roh und in dünnen Scheiben als Zutat von Salaten.

Kalorien (kcal) pro 100 g: 22
Kohlenhydrate: 0,6
Eiweiß: 2,7
Fett: 0,2



Wieviel wiegt ein einzelner Champignon?
Champignon auf der Waage
Dieser Champignon mit seinen 25 g Gewicht liegt gefühlsmäßig etwas über dem eines durchschnittlichen Champignons.