Gesund essen in China

Die chinesische Küche gilt als Ausdrucksform chinesischer Kultur und unterscheidet sich nach ihrer Herkunft in den Zutaten. Dabei wird die Sichuan-Küche mit viel Chili, Ingwer und Sojasauce als würzig charakterisiert. Die kantonesische Küche verarbeitet eine große Vielfalt verschiedener Produkte, aber auch außergewöhnliche Zutaten, wie beispielsweise Hundefleisch. In der Küche von Shanghai werden aufgrund der Küstenlage vorwiegend Fisch und Meeresfrüchte sowie würzige Saucen verwendet. Scharfe Gerichte sind vor allem in der Hunan-Küche zu finden.

Hauptgerichte der chinesischen Küche

Die chinesische Kultur blickt auf eine lange kulinarische Tradition zurück, die sich in einer gesunden Ernährung manifestiert. Reis als Grundnahrungsmittel ist kalorienarm und sättigt langanhaltend.
Die beliebten Tausendjährigen Eier sind aufgrund ihre hohen Eiweißanteils sehr gesund.
Die Frühlingsrolle ist ein chinesischer Klassiker. Frittierte Teigblätter enthalten dabei unterschiedliche Füllungen, meist eine Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten und Geflügelfleisch. Die Variation der klassischen Frühlingsrolle, die Glücksrolle, wir nicht frittiert und gehört somit zu den bekömmlichen Gerichten der chinesischen Küche.
Die Schwalbennestersuppe und die berühmte Haifischflossensuppe weisen sowohl einen niedrigen Energie- als auch Nährstoffgehalt auf. Beiden Suppen werden jedoch positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt.


Die Baozi sind gedämpfte Teigtaschen mit einer Füllung aus Gemüse und Fleisch. Damit gehören sie zu den nahrhaften Bestandteilen der chinesischen Küche.
Auch Wan Tan, gefüllte Teigtaschen mit Fleisch und Gemüse, sind vollwertige Bestandteile der chinesischen Esskultur. Traditionell werden Wan Tan gedünstet und somit schonend gegart, sodass die Vitamine im Gemüse geschützt werden.
In China wird zusätzlich sehr viel ungesüßter Tee getrunken. Einigen Sorten werden gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen. Tee in ungesüßter Form ist eine perfekte Ergänzung für gesundes Essen in China.

No-Go’s der chinesischen Küche

Die weltberühmte Pekingente wird auf der Basis einer Stopfente zubereitet. Diese wird immer wieder mit Zuckerwasser oder Honig eingerieben. Zusätzlich enthält die Haut der Ente viel Fett, was das gesamte Gericht kalorienreich gestaltet. Zur Pekingente werden traditionell dünne Pfannkuchen gereicht. Durch das Fehlen einer Sättigungsbeilage wird die Pekingente zu einer wahren Kalorienbombe.

Auch die traditionelle Frühlingsrolle gehört zu den No-Go’s, denn obwohl sie viel Gemüse enthält, sind sie nach dem Frittiervorgang sehr fetthaltig.

US-Amerikanische Ableger der chinesischen Küche

Dem Mythos nach soll Chop Suey als Diätgericht in den USA durch einen chinesischen Koch entstanden sein. Es heißt, es wurde für einen Diplomaten kreiert, der streng Diät halten musste. Chop Suey ist ein Reisgericht mit verschiedenen Gemüsesorten. Der Klassiker enthält Mungobohnenkeime, Bambussprossen und Pilze. Auch dünne Scheiben von magerem Fleisch, wie Rind oder Huhn, können zugegeben werden. Heute wird das in den USA entstandene, gesunde Gericht der chinesischen Küche zugeordnet
Das traditionelle Nudelgericht Chao Mian wird aus Nudeln und Gemüse hergestellt. Eine berühmte Variation des chinesischen Klassikers ist das Chow Mein, welches ebenfalls in den USA entstand und weltberühmt wurde. Im Unterschied zum Chao Mian sind die Nudeln beim Chow Mein knusprig gebraten und nicht weich. Mit ihren hohen Anteilen an Gemüse und etwas magerem Fleisch sind jedoch beide Varianten, Chao Mian und Chow Mein, sehr gesund und nahrhaft.