5 super Tipps für weniger Zuckerkonsum

Der durchschnittliche Deutsche konsumiert 35 Kilo Zucker pro Jahr. Das bedeutet, dass jeder Mensch in Deutschland statistisch gesehen 24 Teelöffel Zucker pro Tag zu sich nimmt. Der Zuckerkonsum ist somit 50 % höher als von Experten empfohlen. Dass dieses Übermaß an Zucker negative Auswirkungen auf den Körper hat, ist allseits bekannt. Doch wie kann der Zuckerkonsum effektiv eingeschränkt werden? Wir haben uns für Dich schlau gemacht und die besten Tipps und Tricks für Dich zusammengestellt.

Warum Du Zucker vermeiden solltest

Zucker gilt als Treibstoff für Krebszellen und ein Zuviel an Zucker erhöht auch die Gefahr, an Diabetes zu erkranken. Zudem wirkt sich ein übermäßiger Zuckerkonsum negativ auf das Körpergewicht aus und steht im Verdacht, die Hautalterung zu beschleunigen.

Dabei ist Zucker nicht immer schlecht. Gesunder und natürlicher Zucker findet sich beispielsweise in Obst und Gemüse (auch in vielen Superfoods), wobei dieser Zucker in einem nahrhaften Paket, gemeinsam mit Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen, dem Körper wertvolle Energie liefert.

Die Reduktion von Zucker ist dabei gar nicht so schwer, wie Du vielleicht denkst. Du musst nicht für immer auf Eis oder Schokolade verzichten, sondern nur einige Routinen ändern, um von den Vorteilen eines gemäßigten Zuckerkonsums profitieren zu können.

Tipp 1: Vermeide Fertigprodukte

Fertigprodukte haben für gewöhnlich einen sehr hohen Anteil an verstecktem Zucker. So findet man Zucker nicht nur in offensichtlich süßen Produkten wie Torten oder Schokolade, sondern auch in Salatdressing, Brot, Tomatensoße oder Fruchtyoghurt.

Alternativen für diese Fertigprodukte können einfach selbst hergestellt werden. Mithilfe eines Brotbäckers kannst Du beispielsweise herrliches Brot selbst backen und ein Naturyoghurt mit frischen Früchten ist in nur wenigen Minuten zubereitet.

Tipp 2: Gehe nie mit leerem Magen einkaufen

Ein Schokoriegel oder ein Eis zum Nachtisch ist für gewöhnlich kein Problem, wenn es die Ausnahme bleibt und nicht zum täglichen Ritual wird. Jeder der jedoch schon einmal mit leerem Magen einkaufen war weiß, wie einfach diese Produkte in dieser Situation in den Einkaufswagen wandern. Das Ergebnis sind Küchenladen voll mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten, und wenn die Produkte erst einmal im Haus sind, ist es schwer, ihnen zu widerstehen.

Es ist daher wichtig, dass Du nie mit leerem Magen einkaufen gehst und für den Fall einer nächtlichen Heißhungerattacke immer eine gesunde Alternative im Haus hast. Dunkle Schokolade hat beispielsweise nur wenig Zucker, viel gesunden Kakao und schmeckt zudem auch noch ausgezeichnet.

Tipp 3: Benutze Xylit oder Stevia

Nicht jeder verträgt Xylit und nicht jeder mag Stevia. Dennoch sind diese beiden Süßungsmittel wesentlich besser für den Körper als gewöhnlicher Haushaltszucker, da sie den Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigen lassen (Lesetipp: Gute Zuckeralternativen). Studien haben zudem gezeigt, dass sich Xylit positiv auf die Gesundheit der Zähne auswirken kann, da Birkenzucker Ablagerungen auf den Zähnen erfolgreich verhindert.

Tipp 4: Iss regelmäßig

Mit der Aufnahme von mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt, kann die Gefahr von Heißhungerattacken minimiert werden, da der Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Die Portionen sollten dabei immer einen hohen Anteil an Eiweiß oder Vollkorn beinhalten. Diese Produkte wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und halten länger satt als Schokolade oder Pudding.

Tipp 5: Vermeide Softdrinks und Mixgetränke

Softdrinks und alkoholische Mixgetränke enthalten erschreckend viel versteckten Zucker, wobei die Kombination aus Alkohol und Zucker für die Leber besonders ungünstig ist. Auch die große Menge an Kohlensäure in diesen Produkten wirkt sich negativ auf den Körper aus und kann bei empfindlichen Personen zu einem aufgeblähten Bauch führen und das Abnehmen behindern.
Wesentlich besser sind zuckerfrei Getränke ohne Kohlensäure. Ein Glas Wasser mit Zitronensaft oder Minze schmeckt nicht nur herrlich, sondern wirkt sich auch günstig auf den Basenhaushalt des Körpers aus.