Wie funktioniert eine Zupfmassage?

Zupfmassage

Massagen sind ein wichtiger Bestandteil der Wellness und sorgen für ein tiefgehendes Wohlgefühl für Seele und Körper. Kaum eine andere Art der Behandlung führt zu der wohligen Entspannung, die durch eine Massage hervorgerufen wird. In diesem Zusammenhang kommt der Zupfmassage eine besondere Bedeutung zu, denn ihr positiver Effekt betrifft die Haut ebenso wie die Psyche.

Wie genau wird eine Zupfmassage durchgeführt?
Diese Massage kann jeder Mensch ganz einfach an sich selbst durchführen. Kleine Hautpartien werden mit den Fingerspitzen leicht hochgehoben – gewissermaßen gezupft – und zwischen den Fingern hin- und hergerollt. Es ist so ähnlich, also ob mit Knetmasse eine längliche Rolle geformt wird. Hautpartie für Hautpartie wird auf diese sanfte, relaxende Weise massiert. Da die betreffenden Hautpartien vorher mit einem Massageöl eingerieben werden, wird das Zupfen und Rollen als angenehm weich und behaglich empfunden.


Die Vorteile der Zupfmassage…
… sind sehr vielfältig. Es beginnt mit der anregenden Wirkung sowohl auf die Seele als auch auf die Haut. Das sanfte Zupfen und Rollen regt die Durchblutung an und löst Verspannungen. Auch die Muskulatur unter der Haut profitiert von der Zupfmassage und wird viel lockerer. Die Haut selbst strafft sich bei einer konsequenten Anwendung dieser Massage und auch das Bindegewebe wird fester.

Die wohltuende psychische Wirkung ist sehr schnell spürbar – bereits während der Massage tritt das tiefe Entspannungsgefühl ein und strömt durch den ganzen Körper. Da man sich selbst massiert, kann jede Stelle, an der die Zupfmassage als besonders schön empfunden wird, länger behandelt werden – die anwendende Person ist ihr eigener Massagemeister. Diese Individualität beim Massieren intensiviert die positiven Effekte deutlich.


Wann wird die Zupfmassage angewandt?
Im Prinzip eignet sich diese Form der Massage für alle Bereiche des Körpers – Entspannung tut überall gut. Ein klassisches Beispiel für die Zupfmassage ist jedoch die Schwangerschaft: Wenn der Bauch sich zu wölben beginnt und das Risiko der Bildung von Schwangerschaftsstreifen zunimmt, bietet sich die Zupfmassage als ideale Methode an die Bildung der Streifen vorzubeugen oder zumindest zu minimieren.


Auch im Gesicht kann diese Massage gegen die Fältchenbildung helfen. Hierbei werden die Hautpartien, die mit den Fingerspitzen angehoben wurden, jedoch nicht gerollt, sondern die Zupfmassage besteht hier allein aus dem Anheben und Wieder-Loslassen. Dies wird systematisch vom Kinn bis über die Augenpartie durchgeführt – immer von innen nach außen.

Körperbereiche wie die Oberschenkel profitieren ebenfalls von der Zupfmassage. An diesen großflächigen Hautpartien wird wiederum nicht nur gezupft, sondern auch gerollt. Das Bindegewebe strafft sich und die Durchblutung wird angeregt.
Häufig zeigen sich diese Effekte durch ein wohliges Kribbeln in den massierten Hautbereichen. Dieses Kribbeln ist das beste Anzeichen dafür, dass die Zupfmassage richtig ausgeführt wurde und ihre Vorteile voll und ganz entfalten kann.