Zitronensaftkur Diät

Diese Diät belegt einen geteilten 3. Platz beim großen Bauch.de Diätvergleich

Sauer macht lustig – doch was der Volksmund nicht weiß: Sauer macht auch gesund und verbrennt Fett. Das zumindest verheißt die Zitronensaftkur-Diät. Sie setzt auf die in der gelben Südfrucht enthaltenen Säuren, die nicht nur eine Entgiftung der Organe bewirken, sondern ebenfalls ihren Beitrag zum Abnehmen leisten. Ebenso kommen dem Saft appetitregulierende Eigenschaften zu: Wer ihn regelmäßig konsumiert, bekommt seltener einmal Heißhungerattacken. Zudem ist der Gehalt an Vitamin C sehr hoch, wodurch eine Stärkung des Immunsystems eintritt. Eine Diät darf dennoch nur nach vorgegebenen Richtlinien verlaufen. Sie ist zeitlich auf wenige Tage zu begrenzen, kann allerdings nach vielfältigen Möglichkeiten gestaltet werden.


Wie funktioniert die Zitronensaftkur?

Wer abnehmen will, leidet zumeist unter vielen Symptomen: Übergewichtigkeit, Motivationsmängel, Anfälligkeit für kleinere Krankheiten. Nicht immer sind daran nur die unschönen Fettpölsterchen am Bauch oder den Hüften beteiligt. Oft wird mit der Ernährung auch eine Vielzahl giftiger Stoffe aufgenommen, mit denen die Organe nicht mehr umzugehen wissen. Hierbei soll die Zitronensaftkur-Diät regulierend eingreifen und eine Entgiftung bewirken. Betroffene erzählen davon, dass sie sich nach wenigen Tagen der Anwendung tatsächlich fitter und vitaler gefühlt haben. Ebenso sei der Ansporn gestiegen, etwas mehr Sport zu treiben. Kleinere Leiden seien zudem verschwunden, womit die Bewegungen auch körperlich möglich wurden.
Daneben bewirkt der Zitronensaft das Ausscheiden von Wasser. Alleine damit lässt sich während der Diät ein erhebliches Gewicht verlieren. Dieses muss durch das viele Trinken jedoch aufgefüllt werden. Wer dabei aber auf die Ernährung achtet, kann insgesamt sehr wohl einige Kilogramm loswerden. Dem Zitronensaft kommen zudem unterschiedliche gesundheitliche oder kosmetische Aspekte zu. Er stärkt das Immunsystem, kurbelt die Funktion der Organe an, versorgt den Körper mit wichtigem Vitamin C und soll auch zur Schönheit von Haut, Haaren, Nägeln und kräftigem Zahnfleisch beitragen können.


Wie lange dauert die Zitronensaftkur?

Die Zitronensaftkur-Diät ist an sich auf sieben Tage begrenzt. Sie kann allerdings dafür auch etwa drei bis vier Mal im Jahr vollzogen werden. Dabei empfiehlt es sich, bereits einen Tag der Entschlackung vorzuschalten: Hierbei trinken Sie viel Wasser und ernähren sich vorwiegend von Fisch, Hülsenfrüchten oder Obst und allem, was die Verdauung anregt. Der Effekt der Diät soll damit eher eintreten, aber auch einen möglichst unvorbelasteten Einstieg in diese erlauben. Allerdings sind auch nach der Beendigung noch etwa ein bis zwei Tage einzuplanen: In ihnen sollte die Ernährung nicht wieder normale Züge annehmen, sondern sich langsam umstellen.

Insofern sind für die gesamte Diät rund zehn Tage einzuplanen. Sie wollen aber nach einem festen Schema gestaltet werden. Es gibt dabei unterschiedliche Herangehensweisen: So können Sie den Zitronensaft als hauptsächliche Nahrungsquelle des Tages einsetzen, ihn aber auch ergänzend zu den weiteren Lebensmitteln konsumieren. Je stärker das säurehaltige Getränk dabei verzehrt wird, desto schneller lassen sich die gewünschten Effekte natürlich auch erreichen. Eine allzu strenge Diät, bei der ausschließlich der Saft getrunken wird und feste Lebensmittel gar nicht mehr auf dem Speiseplan stehen, ist dagegen zu vermeiden.

Wie viel nimmt man ab?

Auch hierbei ist es entscheidend, wie zielgerichtet Sie die Diät ausführen. Grundsätzlich haben Sie dafür drei Optionen. Bei der Ersten ernähren Sie sich ganz normal, trinken dazu aber sehr viel Zitronensaft. Bei der zweiten Herangehensweise begrenzen Sie den Zeitplan auf sieben Tage. Hierbei trinken Sie ebenfalls viel Zitronensaft und ernähren sich zudem möglichst gesund: Gemüse, Obst, Reis oder Hülsenfrüchte stehen auf dem Plan. Die dritte Variante dagegen ist nicht empfehlenswert: Sie setzt darauf, ausschließlich Zitronensaft zu konsumieren. Zwar mag hierbei der Gewichtsverlust am höchsten sein, doch ist das gesundheitliche Risiko nicht abzuschätzen.

Wer sich nach der zweiten Option ernährt, wird sowohl der Fettverbrennung als auch dem eigenen Wohlbefinden eine wichtige Unterstützung leisten. In den genannten zehn Tagen lassen sich auf diese Weise etwa fünf Kilogramm an Körpergewicht verlieren. Insofern eignet sich die Zitronensaftkur-Diät vor allem dann, wenn etwa vor dem großen Sommerurlaub am Strand noch ein paar unschön wirkende Hüftpölsterchen verloren werden sollen oder wenn die Figur im engen Partykleid noch nicht recht zur Geltung kommt.

Vorteile und Nachteile der Zitronensaftdiät

Der positive Effekt der Diät liegt in ihrem schnellen Gewichtsverlust. Zudem erfährt das Immunsystem eine Stärkung, der Gehalt an Vitamin C im Körper wird angehoben und die Entgiftung der Organe angeregt. Allerdings darf nie vergessen werden, dass es sich dabei um aggressive Säuren handelt, die all das bewirken: So gesund sie auch im Zeitraum der sieben bis zehn Tage sein mögen, so schädlich zeigen sie sich meist, wenn die Zitronensaftkur-Diät etwas verlängert wird. Angegriffene Magenwände, Bauchschmerzen oder Verdauungsprobleme können daraus resultieren. Das strenge Einhalten eines vorgegebenen Planes ist daher erforderlich.

Ebenso darf nicht vergessen werden, dass es sich grundsätzlich um eine Crash-Diät handelt. Ihr Erfolg in den ersten Tagen kann sich sehen lassen – führt aber nicht selten zum berüchtigten Jojo-Effekt. Wichtig ist es daher, die Fettverbrennung als dauerhafte Aufgabe anzusehen und insofern die Ernährung in gesunden Maßen umzustellen. Die Diät selbst ist dafür ein guter Anfang, um den Körper zu entgiften und erste Gewichtsverluste zu zeitigen. Wer sich allerdings nur auf die sieben Tage selbst beschränkt, wird hinterher vermutlich wieder zunehmen.

Diätplan kompakt

  • Zunächst einen Entschlackungstag einlegen: Essen Sie Fisch, Reis und Hülsenfrüchte und trinken Sie Wasser
  • Die eigentliche Diät ist anschließend auf sieben Tage angelegt
  • Der Verzehr mehrere Gläser Wasser sowie Zitronensaft reguliert Hungerattacken
  • Zu den Mahlzeiten wird hauptsächlich Obst und Gemüse gereicht
  • Eiweißhaltige Produkte wie Fisch, mageres Fleisch, Käse oder Champignons werden etwa einmal täglich verzehrt
  • Vollkornprodukte sind hilfreich, um dem Hunger auf Süßes zu widerstehen
  • Auch kleinere Naschereien sind nicht zulässig – Zucker fördert den Fettaufbau
  • Reiswaffeln oder Vollkornkekse können für kleine Knabbereien taugen
  • Pflanzliche Öle sind erlaubt und im Rahmen der Diät als Fettlieferant sogar erwünscht
  • Etwa drei Gläser Zitronensaft sollten täglich getrunken werden – idealerweise zwischen den Mahlzeiten
  • Während der Diät ist die Zufuhr von Nährstoffen wichtig, um keine Probleme bei der Verdauung zu bekommen
  • Nach den sieben Tagen der Diät sind etwa zwei weitere Tage zur schleichenden Umstellung der Ernährung einzuplanen
  • Im Anschluss sollte die Ernährung langfristig auf ein gesundes Maß umgestellt werden, um die Erfolge der Diät zu festigen

Wie schwer ist diese Diät durchzuhalten?

Die Zitronensaftkur-Diät stellt aufgrund ihrer begrenzten Dauer keine hohe Schwierigkeit dar. Zudem ist sie nicht mit so vielen Einschränkungen verbunden, wie das bei anderen Plänen zum Gewichtsverlust der Fall ist. Sie können sich in vorgegebenem Rahmen lecker und vielseitig ernähren, erste Erfolge werden sich zudem einstellen. Ein Motivationsschub ergibt sich in der Regel auch aus der Entgiftung, die sofort zu leichten sportlichen Tätigkeiten anregt und die Vitalität damit ankurbelt. Das Wohlbefinden wird allgemein auf diese Weise gesteigert.

Etwas negativ dürfte es sich einstellen, dass durch die Vermeidung süßer Produkte der Zuckerspiegel im Körper drastisch absinkt. Das führt etwa am dritten oder vierten Tag der Diät meist zu Heißhungerattacken auf etwas Süßes. Dabei ist sehr viel Disziplin gefragt, um diesen widerstehen zu können. Ahornsirup, Reiswaffeln oder Vollkornkekse können dabei aber eine nahrhafte Alternative darstellen. Alles in allem sind die sieben bis zehn Tage daher mit etwas Willenskraft jederzeit durchzuhalten. Selbst wenn das nicht gelingt und das Vorhaben nach wenigen Tagen abgebrochen wird, kann es nach einigen Wochen der Pause wieder problemlos aufgenommen werden.

Welche Beschwerden können auftauchen?

Zunächst ist in dem Zeitraum der sieben Tage grundsätzlich nicht mit Beschwerden zu rechnen. Sicherlich lässt es sich dabei nicht ausschließen, dass Anwender, die mit säurehaltigen Lebensmitteln Schwierigkeiten haben, unter der Übersäuerung durch den Zitronensaft eine negative Einschränkung empfinden werden. Das ist aber keinesfalls die Regel, sondern eine Ausnahme. Gerade in den ersten Tagen werden die positiven Eindrücke somit überwiegen. Insbesondere die Anfälligkeit für kleinere Leiden und Krankheiten sinkt spürbar, die Vitalität nimmt zu und die Gewichtsverluste sind ein positives Anzeichen des Gelingens.

Das wiederum führt nicht selten dazu, die Zitronensaftkur-Diät länger als die festgelegten sieben bis zehn Tage anzuwenden. Und genau dabei können doch erste Beschwerden auftauchen, denn die enthaltene Säure ist durchaus aggressiv und greift die Magenwände an. Wird das festgestellt und zeigen sich die Symptome der Bauchschmerzen sowie der Verdauungsprobleme, so ist mit viel getrunkenem Wasser regulierend einzugreifen: Die Säuren werden ausgeglichen, das Wohlbefinden stellt sich ein. Wichtig ist es somit, die Diät nicht eigenmächtig zu verlängern, sondern sie nach sieben bis zehn Tagen zu beenden.

Welche Kosten kann man erwarten?

Die Zitronensaftkur-Diät ist im Vergleich zu ähnlichen Plänen der Gewichtsreduktion eigentlich relativ preiswert. Das liegt vor allem an dem hohen Verzehr der Zitronen, die ihre gesunde Kraft auf natürliche Weise entfalten, dabei aber nur geringe Kosten aufwerfen. Je nach Geschmack kann natürlich auch auf Saftkonzentrat zurückgegriffen werden, welches in der Regel aber unnötigerweise aus Zusätzen besteht. Ähnliches gilt bei den weiteren Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, magerem Fleisch oder Fisch, an die keine besonderen Erfordernisse gestellt sind.

Gerade wegen ihres preiswerten Gelingens lohnt es sich aber, die Zitronensaftkur-Diät mit möglichst hochwertigen Produkten abzuhalten. Gönnen Sie sich hierbei ruhig einmal das Obst und Gemüse aus dem Bioladen. Diese sind nicht vorbehandelt oder mit Pestiziden besprüht worden. Der angedachten Entgiftung des Körpers können Sie auf diese Weise einen erheblichen Gefallen tun und die ersten Erfolge damit bestätigen. Auch bei Reis, Vollkornprodukten und den eiweißhaltigen Speisen ist es empfehlenswert, ähnlich zu verfahren. Die Schonung des Geldbeutels lässt sich dennoch ohne Schwierigkeiten durchhalten – zumal auf teure Süßigkeiten ohnehin verzichten wird.