Die Golo-Diät

Bei der Golo-Diät werden keine Kalorien gezählt. Damit sind die Vorbereitungen im Vergleich zu vielen anderen Diäten und die Zubereitung der Mahlzeiten um einiges einfacher und nicht allzu aufwändig.

Die Golo-Diät setzt auf das Low Carb-Prinzip, viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate. Der Stoffwechsel wird in Schwung gebracht und das funktioniert mit dem Hormon Insulin. Damit kann der menschliche Körper Zucker in Energie umwandeln.

Wer viel Zucker und Nahrungsmittel mit hohem Stärkegehalt zu sich nimmt und damit den Insulinspiegel ständig hoch hält, kann im Körper eine Insulinresistenz bewirken. Es sammelt sich überschüssige Energie als Fett (z. B. Bauchfett) an. Bei der Golo-Diät wird der Stoffwechsel im Körper so umgestellt, dass es zu einer Gewichtsreduzierung kommt.

Die Diät dauert 30 Tage, das ist eine überschaubare Zeit. Wer langfristig sein neues Gewicht halten will, sollte über eine Ernährungsumstellung nachdenken. Wer nach der Golo-Diät in seine alten Essgewohnheiten zurück verfällt, könnte allerdings den sogenannten Jojo-Effekt erleben.

Die drei Phasen der Golo-Diät

In der ersten Phase wird mit dem Nährstoffprogramm gestartet. Es sorgt für eine Balance des Insulinspiegels und regt den Stoffwechsel an. Auf dem Speiseplan stehen Gerichte, die keine Kohlenhydrate enthalten, es orientiert sich an Low Carb, dazu gibt es viele Rezeptvorschläge. Der Plan sieht u. a. Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte und Gemüse vor. Die benötigte Energie holt sich der Körper aus den Fettzellen.

In der zweiten Phase wird die Diät mit Nahrungsergänzungsmitteln fortgeführt und erweitert. Das können z. B. pflanzliche Wirkstoffe oder Leinsamöl sein, die den Insulinspiegel zusätzlich im Gleichgewicht halten.

In der dritten Phase kommt Bewegung bzw. Sport hinzu. Das Workout sollte eine ausgewogene Mischung aus Bauch-Beine-Po- und Cardio-Training sein.

Tipps

Wer sich diszipliniert an die Golo-Diät hält und das Workout mit einbezieht, kann in 2 Wochen bis zu 10 Kilogramm an Gewicht verlieren. In allen drei Phasen der Diät und im Allgemeinen sollte ausreichend Wasser oder ungesüßter Tee getrunken werden.

Am besten ist es, sich einen Wochenplan mit Einkaufsliste zu erstellen, damit man den Ablauf gut im Blick hat, das spart Zeit und Nerven.

Angelehnt an die Low Carb-Ernährung gibt es leckere Rezepte, die sich sehen lassen können und nicht wie eine Diät anmuten.

Das Frühstück kann entweder herzhaft oder fruchtig-frisch sein.

Kleine Frühstücksauswahl:

  • Eier in unterschiedlichen Varianten, z. B. mit Tomaten, Krabben oder Pilzen
  • Käse-Karotten-Porridge
  • Pancakes aus Kokosmehl mit fruchtigem Obstmus
  • Kokos-Quark-Brötchen

Der Speiseplan für den Mittag oder den Abend kann Folgendes beinhalten:

  • Gegrillter Lachs mit Petersiliensalat
  • Gefüllte Salatrollen
  • Putenbruststreifen mit Guacamole

Während der Diät gibt es eine reichhaltige Auswahl an Gemüse, Fleisch, Fisch, Suppen und Salaten in all ihrer Vielfalt. Wer gerne Pancakes mag, sollte die Variante mit Kichererbsenmehl ausprobieren. Diese können nach dem Backen herzhaft belegt werden, z. B. mit Mangoldgemüse oder mit einem Champignon-Ragout.

Grüne Smoothies aus Salatgurke, Spinat, Salat oder fruchtige Smoothies aus Obst ergänzen den Ernährungsplan. Viele Gerichte können am Abend zubereitet werden, um sie am Folgetag mit zur Arbeit zu nehmen.

Regelmäßige Bewegung und Sport tun der Seele gut, halten den Kopf frei und schaffen Platz für neue Motivation und Kreativität. Wer dreimal 20 Minuten Bewegung drinnen oder draußen in seiner Woche einplant, wird bald bemerken, dass sich eine Routine entwickelt und man das Workout nicht mehr missen möchte.